Zinssenkungen sind für 2026 tot. CPI läuft heiß. FED
Bitcoin hält 80.600 wie ein Fels.
Der CPI für April lag bei 3,8 Prozent in der Überschrift und 2,8 Prozent im Kern. Beide
Zahlen lagen über den Erwartungen. Die Staatsanleihenrenditen sind gestiegen. Die Aktien
Futures sind gefallen. Bitcoin fiel auf 80.463 und erholte sich dann auf 80.739.
Weniger als ein halbes Prozent im Minus. Der makroökonomische Gegenwind, der
Risikoanlagen hätte erdrücken sollen, hat Bitcoin nur leicht gestoßen. Das ist relative Stärke.
Das ist Akkumulation in Aktion.
Die saisonbereinigte Zahl erfüllte die Erwartungen mit 0,6 Prozent. Das
gibt der Fed eine kleine Ausfahrt. Die Sprache beim Treffen im Juni wird
voraussichtlich neutral statt falkenhaft sein. Zinssenkungen sind vom Tisch
für 2026. Der Markt wusste das bereits. Das CME FedWatch-Tool hatte
wochenlang eine geringe Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen vor September eingepreist. Der CPI-
Ausdruck ist eine Bestätigung, keine Überraschung.
Kevin Warsh übernimmt diese Woche den Fed-Vorsitz. Der Übergang von Powell
ist abgeschlossen. Der Ton von Tag eins wird voraussichtlich falkenhaft sein. Der
Markt wird seine erste Erklärung genau beobachten. Das makroökonomische Umfeld
ist jetzt eines von dauerhaft höheren Zinsen mit einer Zentralbank, die auf
Inflationskontrolle fokussiert ist. Bitcoin hält sowieso 80.000.
Der Iran-Waffenstillstand hält. Der Verteidigungsminister hat es bestätigt.
Das entfernt ein geopolitisches Risikoflair. ETH/BTC erreichte ein 10-Monats-Tief.
Kapital rotiert in Bitcoin, nicht in Ethereum. Die Risikoaffinität ist
selektiv, nicht breit gefächert. GameStop bietet 56 Milliarden Dollar für
eBay, was jeden daran erinnert, dass die Unternehmenswelt genauso chaotisch ist wie Krypto.
Die globale Krypto-Marktkapitalisierung liegt bei 2,68 Billionen, ein Rückgang von 0,8 Prozent. SAGA
steigt um 52 Prozent. GTC um 35 Prozent. RIF um 27 Prozent. Die
spekulative Kante lebt noch. Der Markt panikt nicht. Er rotiert.
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