Binance-Nutzer kauften in 30 Tagen 1 Milliarde US-Dollar an US-Aktien. Eine Krypto-Börse ist gerade zu einer der am schnellsten wachsenden Handelsplattformen für Aktien der Welt geworden.
1 Milliarde Dollar. In einem Monat. Von null gestartet.
Das Produkt ging am 1. Juni an den Start. 7.000 US-Aktien und ETFs sind in der Binance-App verfügbar. Bruchteile von Aktien ab 5 US-Dollar.
Dreißig Tage später. Eine Milliarde Dollar gehandelt.
Zum Vergleich: Viele traditionelle Broker brauchten Jahre, um nach dem Start eines neuen Produkts auf ein solches monatliches Handelsvolumen zu kommen. Binance schaffte das in einem einzigen Monat, indem sie ihrer bestehenden Krypto-Nutzerbasis etwas anboten, das sie schon immer wollten, aber nie bequem zugänglich hatten.
Das ist die Konvergenz, über die alle gesprochen haben – aber niemand erwartete, dass sie so schnell passiert.
Krypto-Nutzer wollen nicht nur Bitcoin und Ethereum. Sie wollen Nvidia. Sie wollen VOO. Sie wollen Tesla. Sie wollen genau die Vermögenswerte, gegen die Michael Burry gerade shortet. Und sie wollen all das in einer einzigen App, ohne die Plattform wechseln zu müssen.
Binance hat ihnen das gerade gegeben.
Die Auswirkungen gehen in alle Richtungen.
Traditionelle Broker haben jetzt einen Konkurrenten mit hundert Millionen – oder sogar mehr – crypto-nativen Nutzern, die sich mit digitalem Finanzwesen bereits auskennen, die bereits registriert sind und die bereits nach weiteren Anlagemöglichkeiten suchen.
Schwab startete 24/7 Bitcoin-Futures, um Krypto-Nutzer abzugreifen. Binance startete den Aktienhandel, um Equity-Investoren zu gewinnen. Beide Seiten dringen gleichzeitig in das Territorium des jeweils anderen vor.
Die Mauer zwischen Krypto und traditionellem Finanzwesen fällt nicht nur auf gesetzlichem Wege.
Sie fällt auch kommerziell. Gerade jetzt. Bei 1 Milliarde Dollar pro Monat.
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