Das US-Arbeitsministerium plant, den Investitionsbereich von 401(k)-Plänen auf Kryptowährungen auszuweiten, während die Demokraten eine Regulierung des Handelsverhaltens auf Prognosemärkten fordern
Kürzlich hat das US-Arbeitsministerium eine neue Regel vorgeschlagen, die es ermöglichen soll, dass 401(k)-Rentenpläne alternative Vermögenswerte wie Kryptowährungen, Private Equity und Immobilien in ihre Portfolios aufnehmen, um auf die im August letzten Jahres von Präsident Trump unterzeichnete Exekutive zu reagieren.
Sollte diese Regelung genehmigt werden, würde sie die traditionelle Struktur von Rentenplänen, die hauptsächlich auf Aktien und Anleihen basieren, aufbrechen und es den Anbietern ermöglichen, nicht öffentlich gehandelte Produkte wie digitale Vermögenswerte einzuführen, mit dem Ziel, die Rentenpläne besser an die aktuelle Investitionsumgebung anzupassen.
Befürworter glauben, dass diese Anpassung zur Diversifizierung der Portfolios beiträgt, während die demokratische Senatorin Elizabeth Warren und andere warnen, dass dies die Rentersparnisse der Arbeiter einem höheren Risiko, komplexeren Kostenstrukturen und potenziellen Verlusten aussetzen könnte.
Diese Sorge ist nicht unbegründet, denn die US-401(k)-Pläne halten mehrere Billionen Dollar an Rentenvermögen, und selbst wenn nur ein kleiner Teil in digitale Vermögenswerte investiert wird, könnte dies einen erheblichen Kapitalzufluss in den Kryptowährungsmarkt bringen.
Angesichts der hohen Volatilität und der unzureichenden Regulierung des Kryptowährungsmarkts könnte dies in der Tat Risiken für die Arbeiter, die am 401(k)-Plan teilnehmen, mit sich bringen, weshalb diese Bedenken nicht ohne Grundlage sind.
In der Zwischenzeit haben die Demokraten auch eine andere Art von Risiken in Bezug auf den Markthandel ins Visier genommen. Kürzlich haben mehr als vierzig demokratische Abgeordnete, darunter Warren und Cory Booker, einen gemeinsamen Brief an die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und das Bundesethikbüro geschickt.
In dem Brief fordern sie, dass klare Richtlinien für Bundesangestellte herausgegeben werden, die betonen, dass der Handel mit nicht öffentlichen Informationen auf Prognosemärkten illegal ist und untersagt werden muss.
Sie wiesen auch darauf hin, dass in jüngsten Prognosemarktverträgen, die mit Regierungsaktionen und militärischen Entwicklungen zu tun haben, mehrere verdächtige Transaktionen aufgetreten sind, die wahrscheinlich Insiderinformationen betreffen.
Die Demokraten betonten außerdem, dass die CFTC Prognosemarktverträge bereits als regulierte Derivate klassifiziert hat, sodass Regierungsbeamte, die sich durch ihre Position Zugang zu Informationen verschaffen und anschließend an solchen Geschäften teilnehmen, zweifellos gegen Bundesgesetze verstoßen.
Insgesamt betreffen diese beiden Themen nicht nur die Sicherheit von Billionen Dollar an Rentenvermögen, sondern werden auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Regulierungslandschaft der gesamten Finanzmärkte haben, was eine kontinuierliche Beobachtung durch den Markt wert ist.
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