Viele Menschen handeln oder investieren und mögen es, alle Vermögenswerte mit derselben Strategie abzudecken: Wenn es 10% fällt, nachkaufen, wenn es 20% fällt, nochmal aufstocken, und wenn es 50% steigt, aussteigen. Es scheint, als müsste man das mit jeder Aktie und jeder Kryptowährung so machen.
Doch in Wahrheit ist das völlig anders.
Vermögenswerte gibt es im Grunde nur in zwei Kategorien: Value Investing (Wertinvestieren) und Price Trading (Kurs-Spekulation).
Beim Value Investing geht es um den inneren Wert. Du kaufst das Asset selbst – seine Fundamentaldaten, die langfristige Story und sein Wachstumspotenzial. Beim Price Trading geht es um die Markstimmung. Du wettest auf kurzfristige Schwankungen, Trends und das Stimmungs- bzw. Kapitalgefühl.
Das sind zwei völlig unterschiedliche Systeme. Es gibt kein absolutes Richtig oder Falsch, aber eines ist absolut: Man darf sie niemals vermischen. Wenn man sie vermischt, macht man gerade in den entscheidenden Momenten schnell Fehler.
Nehmen wir Bitcoin als Beispiel:
Bitcoin passt besser zu einem Value-Investing-Framework. Es ist kein Unternehmen im traditionellen Sinne, hat keine Cashflows, aber es hat ein festes Angebot, eine globale Konsensbasis und eine langfristige Erzählung als „digitales Gold“/Makro-Hedge-Asset. Value-Investoren achten auf On-Chain-Daten (z. B. das MVRV-Verhältnis, das Verhalten langfristiger Halter, ETF-Zuflüsse), das makroökonomische Umfeld (z. B. Geldpolitik der Fed, geopolitische Risiken) und die Adoption – nicht auf kurzfristige Candlestick-Charts oder das Rauschen von Nachrichten. Sie stocken in Bärenmärkten, wenn es tief unterbewertet ist, beharrlich per DCA auf; in überbewerteten Phasen des Bullenmarkts reduzieren sie schrittweise oder halten.
Preis-Spekulanten sind dagegen völlig anders. Sie jagen FOMO, News-Katalysatoren, gehebeltes Kapital und kurzfristige Trends. Die starke Volatilität von Bitcoin ist für sie eine Chance – aber sie bedeutet auch hohes Risiko. Sobald sich die Stimmung dreht, wird Stop-Loss oder Take-Profit zum Hauptthema.
Der entscheidende Punkt ist: Man darf die Nachkauf-Logik des Value-Investing nicht auf Spekulation anwenden und auch nicht die kurzfristige Stimmungslogik des Tradings in langfristiges Halten mit einbringen.
Viele halten in Bärenmärkten „im Namen des Value Investing“ zäh durch – doch sie halten der emotionalen Überforderung am Ende nicht stand; oder sie gehen in Bullenmärkten mit Spekulationsdenken voll in gehebelte Positionen und fliegen am Ende aus dem Markt. Der Kernfehler ist die Vermischung der Systeme.
Bitcoin als Anker im Kryptomarkt hat sowohl langfristige Value-Eigenschaften (Knappheit + Adoptionskurve) als auch spekulative Eigenschaften (hohe Volatilität + narrativ getrieben). Vernünftige Marktteilnehmer wissen klar, welcher Gruppe sie angehören: Langfristiger Value-Holder oder Swing-Trader/Spekulant – und sie halten dann strikt die jeweilige Disziplin ein.
💰 Beim Investieren gibt es keine Standardantwort – aber das Vermischen von Frameworks ist das größte Risiko 💰 $BTC
Das gestern veröffentlichte Protokoll der FOMC-Sitzung vom 16.–17. Juni zeigt insgesamt eine hawkische Tendenz:
Die Entscheidungsträger diskutierten Szenarien, in denen die Zinsen angehoben werden müssten, falls die Inflation nicht rechtzeitig auf das 2%-Ziel zurückkehrt
Inflationsprognosen wurden nach oben korrigiert (unter Einfluss von Zollmaßnahmen sowie KI-bezogenen Tech-/Strompreis-Druck), wodurch die „höher und länger“- oder datenabhängige vorsichtige Haltung weiter gestärkt wurde
Die wirtschaftliche Aktivität gilt als robust, und der Arbeitsmarkt zeigt eine hohe Widerstandsfähigkeit, dennoch werden weiterhin geopolitische Unsicherheiten wie im Nahen Osten erwähnt.
Marktreaktion: BTC zeigte eine moderate Korrektur bzw. stand unter Druck, aber es kam nicht zu einem dramatischen Absturz, da ein Stabilbleiben selbst innerhalb der Erwartungen lag. Risk Assets insgesamt eher vorsichtig, während der US-Dollar/Zinsrenditen leicht zulegen
Nächste Katalysatoren: Der CPI am 14. Juli (für Juni) wird die Erwartungen für die nächste FOMC-Sitzung am 28.–29. Juli direkt beeinflussen. Derzeit ist die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Zinssenkungen am Markt noch niedrig; die zeitliche Verzögerung hawkischer Signale bremst eine bullische Lockerungs-Erwartung und stellt daher einen kurzfristigen Widerstand für BTC dar.
🤯 Liquiditätslage:
Am 2. Juli kam es aufgrund schwächerer Beschäftigungsdaten zu deutlichen Zuflüssen, was die zuvor mehrere Tage anhaltenden Abflüsse durchbrach; insgesamt sind institutionelle Mittel jedoch weiterhin eher vorsichtig
On-Chain-Daten: Bei Langzeitinhabern (LTH) gab es keine Panik-Verkäufe; ein Teil deutet auf Akkumulationssignale hin. Nettoabflüsse an Börsen oder stabilere Bestände stützen die Diskussion um ein Bodensignal
Derivate: Der Funding Rate befindet sich während der Schwankungen an mehreren Stellen im neutralen Bereich oder ist relativ niedrig; kein klares Zeichen für exzessiven Leverage
Zusammenfassung: Kurzfristig steht die Liquiditätslage unter Druck (Abflüsse dominieren), doch eine Erholung der Zuflüsse plus die On-Chain-Resilienz liefern Unterstützung. Wenn die ETF-Zuflüsse in der Folge weiter netto steigen, wird das ein Katalysator für den Rebound.
🤯 Technische Lage:
① In den letzten Tagen habe ich ständig auf das Risiko bei 64300 hingewiesen: Wenn man nicht ausbricht, muss es nach unten gehen. Inzwischen sind wir bereits über tausend Punkte gefallen, was zeigt, dass unsere Einschätzung extrem genau und sensibel war
② Bei der nächsten Phase der aktuellen Bewegung liegt der Fokus darauf, ob die Marke 60900 gehalten werden kann. Wenn sie gehalten wird, würde sich eine „intra-day“/Tageschart-MACD-Luftbetankung ausbilden, bevor erneut der Bereich 63500–64300 angepeilt wird; wenn es nach unten unter 60000 durchbricht, dann würde es nicht mehr zu halten sein
③ Intraday dominiert weiterhin der Abwärtstrend (Downtrend). Unterstützung: 60900–59500. Widerstand: 62700–63500 $BTC #BTC交易所供应降至九年低点
Heute um 2:00 Uhr veröffentlicht die US-Notenbank (Fed) die Juni-FOMC-Protokolle!
Im Juni bleibt der Leitzins bei 3,5–3,75% unverändert. Der neue Vorsitzende Warsh betont „entschlossen gegen die Inflation vorzugehen“. Die SEP wurde angepasst: Prognose für die Inflation 2026 auf 3,6% angehoben. Energie-/Zollbedingte Angebotsschocks + die Widerstandsfähigkeit am Arbeitsmarkt sind die Kernpunkte
Rationales Szenario: ✅ Basisfall (60%): eher neutral bis hawkisch – Fokus auf Inflationsrisiken → BTC handelt seitwärts (62–63,5k) ✅ Tauben-Überraschung: wenn man die Impulse als vorübergehend einordnet → kurzfristiger Ausbruch über 63k+ ❌ Falken-Szenario: stärkere Signale für strengeres Vorgehen → Test der 60k-Unterstützung
Der eigentliche Höhepunkt ist der CPI am 14.07. Positionsdisziplin zuerst – Daten sprechen lassen!
Wie denkst du, wie BTC heute Abend reagiert? [abstimmen] A. Eher Seitwärtsbewegung B. Bullischer Ausbruch C. Rücksetzer zum Test der Unterstützung
Ethereum ist von 1830 um 100 Punkte zurückgekommen. Aktuell befindet es sich an der Long-Short-Grenzlinie und testet gerade die EMA30-Linie erneut
Der MACD ist ebenfalls auf den Widerstand an der Nulllinie gestoßen und steht kurz vor der Frage nach der Richtungsentscheidung
Der 4H-Chart wird voraussichtlich nach unten in Richtung des Retracements zurücktesten. Der Rückkaufbereich liegt bei 1685–1630. Solange 1630 nicht durchbrochen wird, geht es wieder nach oben, um einen weiteren Schub zu holen und eine bullische/cleane Divergenz auf einem 4-Stunden-Level zu bilden
Fazit: Auf kleineren Zeiteinheiten braucht es erst einmal eine Korrektur. Achte auf den oben genannten Unterstützungsbereich. Für die Bullen ist entscheidend, ob die MACD-Schnell- und -Slow-Linie es schafft, über der Nulllinie zu bleiben $ETH
Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten an einem Tag etwa 266 Mio. USD Zuflüsse; BlackRock IBIT allein etwa 209 Mio. USD. Damit wurde es zur dominierenden Kraft. Dies beendet den zuvor über Wochen/10 Tage anhaltenden anhaltenden Abflussdruck (davor beliefen sich die Abflüsse in einer Woche zeitweise auf über 500 Mio. USD, im Juni war der Druck besonders groß)
Laut Analysen u. a. von CoinDesk stärken steigende US-Inflationserwartungen die bullische Unterstützung für BTC. BTC erzielte in der vergangenen Woche die beste Wochenperformance seit März (Wochenplus von knapp 7%)
🤯 Liquiditätslage:
Spot-ETFs: Am 6. Juli 266 Mio. USD Nettozufluss (IBIT führt), zuvor gab es am 2.–3. Juli bereits 221 Mio. USD Zuflüsse. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Wechsel vom „schmerzhaften Abflusszyklus“ zu einem positiven Signal stattfindet. Das Vertrauen langfristiger Inhaber bleibt hoch
Derivate-Markt: Die Funding Rates bleiben im niedrigen positiven Bereich (ca. 0,0065%/8 Stunden, annualisiert etwa 7%), das Leverage-Niveau ist nicht extrem überfüllt. In den letzten 24 Stunden lag der Anteil der Short-Positionen, die liquidiert wurden, bei über 95%. Zusammen mit den in den vergangenen zwei Tagen kumuliert über 800 Mio. USD an Liquidationen ergibt sich ein typischer Rebound durch Short-Covering. Das Open Interest (OI) der Futures stieg synchron auf etwa 47 Mrd. USD
🤯 Technische Lage:
Diese zwei Tage habe ich euch immer wieder die Widerstandszone genannt, die bei 64400 liegt. Nur wenn dieser Bereich hält, kann die Aufwärtsbewegung fortgesetzt werden. Zwar wurde die Marke mehrfach erreicht und anschließend wieder zurückgezogen, doch eigentlich war das Position, die ich euch immer wieder betont habe: Es geht darum, den Beleg-Chart-Indikator auf dem Vier-Stunden-Niveau wieder auf die Nullachse zu reparieren. Als Nächstes ist zu beobachten, ob 62800 gehalten werden kann. Falls es nicht hält, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach wieder in Richtung 61000 zurückgehen
Zusammenfassend: Auf diesem Niveau geht es jetzt darum, dass das 4-Stunden- und das 1-Stunden-Niveau die Rücksetzer gut „verdauen“. Tagsüber steht vor allem Seitwärtsbewegung und ein Seitwärts-Rücksetzer im Fokus $BTC $
HYPE Möglicherweise steht die nächste Etappe kurz vor einem zyklischen Hochpunkt📉
Auf Wochenebene beginnt die Seitwärts-/Stagnationsphase, die Schwankungsbreite liegt bei 54,2–73; außerdem wird oben bereits ein Deckel aufgebaut
Auf Tagesebene haben drei Rückläufe/Abpraller nie wirklich über 73 Fuß fassen können. Die Rücklauf-Antriebskraft nimmt schrittweise ab, das Top wird nach und nach niedriger. Achte auf das Risiko einer Divergenz/Abweichung
Fazit: Wenn es oben nicht ausbricht, ist das Risiko für einen kurzfristigen Rücksetzer zu beachten. Der untere Bereich liegt bei 54; Unterstützung: 61–54–38
In letzter Zeit singt Trump immer häufiger den Lobgesang auf die US-Börse, Bitcoin und den Kryptomarkt; der Kernzweck ist sehr klar: politische Stimmen + die eigenen Interessen.
Der Anstieg an der US-Börse ist das „Gesicht“ der US-Wirtschaft, und das Supporten des Kryptomarkts ist eine präzise Art, eine riesige Gruppe von Krypto-Wählern an sich zu binden. Für Politiker ist der Markt das beste Werkzeug für Wahlwerbung; dazu kommt, dass er selbst eng mit der Kryptoindustrie verknüpft ist – dauerhaft optimistisch zu sein, ist daher eine zwangsläufige Wahl.
Aber man sollte Folgendes klar verstehen: Mit Parolen kann man zwar die Stimmung anheizen, aber man bringt keine echten zusätzlichen Gelder.
Was den Bullen- oder Bärenmarkt wirklich bestimmt, sind immer Liquidität, das Zinsumfeld, der Kapitalfluss und die Struktur der Einsatz-/Chips – nicht ein paar Schlagzeilen oder Slogans aus den sozialen Medien. Der häufigste Fehler von Privatanlegern ist, sich durch kurzfristige öffentliche Meinung stören zu lassen und damit ihren eigenen Handelsplan durcheinanderzubringen.
Und egal ob Politiker oder Investment-Blogger: Von Natur aus wird nur bullisch geredet, Risiken werden selten angesprochen. Der Grund ist ganz real: Niemand will die „Bärensprech“-Keule übernehmen, und niemand will der Stimmung von Privatanlegern im Weg stehen. Die meisten Menschen konsumieren Investmentinhalte nicht, um Risikomanagement zu betreiben, sondern nur um Gründe zu finden, weiterzuhalten.
Doch der Markt sieht keine Gefühle. Optimistische Rhetorik kann den Kurs kurzfristig nach oben ziehen, aber die Blase muss irgendwann wieder der Realität Platz machen. Gefühle vergehen im Handumdrehen – Geld und der Zyklus sind die endgültigen Antworten auf die Marktlage. Wenn Handel langfristig stabil profitabel sein soll, besteht der Kern darin, den Lärm auszublenden und nur auf die harte Marktstruktur-Logik zu schauen $BTC
Dieses Jahr dringen die Börsen nach und nach in den traditionellen Finanzsektor vor, aber jedes Mal, wenn sie gelistet sind, ziehen sie eine Runde an und dann geht es direkt wieder abwärts📉
Zum Beispiel: Nachdem dieses Jahr eine Börse TradFi gelauncht hat, ist Gold $XAUt auf 5600 US-Dollar pro Unze gestiegen. Alle waren voller Begeisterung und wollten die 6000 durchbrechen – und am Ende ist es jetzt auf 4000 gefallen. Silber ist noch schlimmer: Nach dem Launch ging es von 120 hoch und jetzt steht es bei 60, also genau halbiert.
Jetzt haben alle großen Börsen US-Aktien gelistet. Oh oh, die US-Aktien sind kurz hochgeschossen und dann wieder gefallen😂
Wenn man diese beiden Fälle von Einführungen im traditionellen Finanzbereich kombiniert, sieht man: Nach jedem Launch gibt es offenbar nur einen phasenweisen Höchststand🤔. Ist das also eine „Gewohnheit“, bei der Krypto-Leute an der Hochposition dienen? $XAUT $XAG
Lass uns über ein Thema sprechen, das alle sehr beschäftigt: $BTC – ist es schon unten angekommen?
Wir schauen uns vier Signale an:
Die Abrechnung der Politik, das Platzen von Systemen, das Zwangsliquidieren von Institutionen und die Verzweiflung der Menschen.
Hinter den vergangenen großen Böden steckten diese Faktoren immer.
2015: Unter der Abrechnung der Politik wurden die Miner in einer kollektiven Säuberungsaktion aus dem Markt geholt, Privatanleger sind alle weggerannt, und alle dachten, Krypto sei nicht mehr zu spielen. Am Ende hat jedoch Bitcoin durchgehalten.
2018: Die Blasen-Peitsche platzte – Krypto-Kapital war wie eine Seifenblase, und die Geldanlagen in Schneeballsystemen rannten gemeinsam davon. Die Altcoins wurden zu einem einzigen Scherbenhaufen, und Bitcoin bot sich zum letzten Mal die Chance, bis auf ungefähr 3.000 US-Dollar zu fallen.
2022: Die führenden Börsen sind zusammengebrochen. Große Institutionen mit hoher Verschuldung wurden liquidiert, große Projekte sind kollektiv implodiert. Alle waren der Meinung, das sei das Ende der Krypto-Welt.
Diese weltweit einschneidenden Ereignisse habe ich selbst hautnah erlebt. Ich sage euch: Der Boden bei Bitcoin ist oft nicht einfach ein gewöhnlicher Rückgang. Es müssen immer mehrere spektakuläre Großereignisse gleichzeitig auftreten. Zuerst liquidiert man eine Gruppe von Leuten, dann platzen gleich eine ganze Reihe von Minen. Aber lasst euch davon nicht einschüchtern – eigentlich ist das die Logik bzw. das Gesetz des Marktes.
Ein Satz als Fazit: Solange die Zuversicht der Menschen nicht stirbt, kommt der Bullenmarkt nicht.
Krypto-bezogene News, die die Stimmung dominieren: Trump prahlt öffentlich damit, aus Krypto Gewinne in Milliardenhöhe erzielt zu haben, während viele Privatanleger massive Verluste erleiden. Das macht zwar das Risiko von „Exit Liquidity“ sichtbar, stärkt jedoch auch die Politisierung von Kryptowährungen und die Story der Mainstream-Einführung—was langfristig eher positiv ist.
Keine größeren negativen makroökonomischen Black-Swan-Ereignisse: Die Inflationserwartungen stützen Risk Assets, der Markt ist insgesamt stabil. Die historischen Daten vom 4. Juli zeigen, dass BTC im Juli saisonal langfristig eher stark tendiert.
🤯 Liquiditätslage:
ETF-Geldflüsse haben sich deutlich verbessert und beenden den anhaltenden Abwärtsdruck durch Abflüsse:
Am 1. Juli kam es zu einem hohen Einmal-Abfluss (ca. -2,96 Mrd. USD), aber am 2. Juli folgte eine starke Gegenbewegung von +223,5 Mio. USD (FBTC führte mit +166 Mio., ARKB +91,8 Mio.)—das durchbricht die 10-Tage-Abflussserie.
Aktuelle Daten vom 6. Juli: Insgesamt etwa +46,6 Mio. USD Nettozufluss. Institutionelles Kapital ist vom „Bluten“ in Richtung Stabilisierung bzw. leichtes Zurückfließen gewechselt.
Leverage und On-Chain: Der jüngste Rebound wird vor allem durch das Zusammendrücken von Short-Positionen getrieben. In den Liquidationsdaten vom 4.–5. Juli waren 95% Short-Liquidationen (kurzfristig), wodurch erzwungene Käufe den Preis nach oben drücken. Der Funding-Rate war zuvor eher negativ, was die Voraussetzungen für ein Squeeze-Szenario geschaffen hat. Nach dem Leverage-Reset ist das System gesünder geworden—doch es braucht bestätigte Nachfrage aus dem Spot-Markt, um die Nachhaltigkeit zu belegen.
🤯 Technische Lage:
Gestern hatten wir mit euch über die stündliche Zeitebene gesprochen: Da würde es eine Korrektur geben. Hat sich diese nach der Korrektur dann durch Trumps Nachrichten mittels eines Rebound wieder hochgezogen? Und ich erinnere euch: Oberhalb liegt die Widerstandszone bei 64400. Nach dem Erreichen von 64400 gab es dann wieder einen Rücksetzer.
Jetzt kommt der wichtige Punkt: Wir sind wirklich an der Trennlinie zwischen Bullen und Bären. Es gilt zu beobachten, ob 64400 stabil verteidigt werden kann. Wenn es nicht gelingt, dann achtet auf das Risiko einer bullischen/„Top“-Divergenz auf der 4-Stunden-Zeitebene. Aber aktuell sind alle Rückläufe nur Pullbacks auf kleineren Zeitebenen; aus Sicht der Tagesgrafik lässt sich noch nicht sicher beurteilen, ob das bereits das Hoch war.
Zusammengefasst: Für den heutigen Zeitraum solltet ihr besonders auf die Risiken der 15-Minuten- und 1-Stunden-Zeitebene achten. Selbst wenn es noch weiter nach oben „aussticht“, ist das Risiko größer als die Chance. Nach unten hin sind die Unterstützungen bei 62700 und 61800 im Fokus. Widerstände: 64300–65300 $BTC $ETH
Im Vier-Stunden-Zeitrahmen bildet sich kurz bevor ein doppelter Top heraus. Im Ein-Stunden-Zeitrahmen gibt es zudem ein Volumen-Preis-Divergenzsignal: Achtung auf das Risiko einer nach unten gerichteten Korrektur.
Unterstützung: 1751-1685 Widerstand: 1800 (für Longs ist es nötig, um darüber hinaus auszubrechen) $ETH