SNDK – Diese „Platte“ heute hat es in sich. Der 24-Stunden-Preis ist nur um 1,029 % gefallen; der aktuelle Kurs liegt nahe 1826. Auf den ersten Blick wirkt es unspektakulär, aber die Funding-Rate ist einfach auf null gesetzt worden. Der alte Hund hat sich alles angeschaut: Für denselben Kontrakt schwankt die Rate normalerweise bei etwa 0,01 %. Jetzt ist man auf 0,00000000 % runtergekommen. Auf beiden Seiten will niemand Geld zahlen – das Ganze steckt fest, völlig starr. Solche komplett neutralen Funding-Rates tauchen typischerweise vor der Entscheidungsspitze, in der Nacht vor dem Umschwung, auf. Selbst die Market Maker warten dann auf die Richtung.
Schauen wir uns die Positionsgröße an: Da liegen noch über 80.000 Kontrakte gebündelt – ein Nominalwert von ungefähr 146 Millionen. Doch das Handelsvolumen in 24 Stunden liegt nur bei 124 Millionen. Das OI ist kaum gefallen. Das bedeutet: Die aussteigenden Long-Positionen wurden von den Short-Seiten direkt übernommen; die neuen Shorts drückten den Preis auch nicht eilig nach unten. Beide Seiten lagern ihre Kräfte in dieser engen Spanne von 1800 bis 1850. Meine Erfahrung: Wenn so ein enges Gleichgewicht einmal aufbricht, wird die Seite, die zu spät aussteigt, ziemlich übel abgewatscht – vor allem dann, wenn die Funding-Rate null ist. Es gibt dann keine Positionskosten, die dich zum Aufgeben zwingen; die Emotionen hängen komplett am Preis-Trigger.
Meine Orders sind ganz einfach: Bei SNDK habe ich mein Core-Long aktuell nicht verändert. Ich habe aber zwei Bedingungsorders gesetzt: Wenn der Kurs unter die 1800er-Marke fällt, räume ich die Long-Exponierung sofort komplett ab und gehe stattdessen mit der Halbschicht Short in die Gegenrichtung. Wenn es dagegen mit Volumen über 1850 ausbricht und die Funding-Rate wieder auf über 0,005 % steigt, erhöhe ich mit gleicher Positionsgröße Long.
Trade-Tag: #BinanceFutures #TradFi #USDⓈM #SNDK #SNDKUSDT $SNDK
Schauen wir uns die Positionsgröße an: Da liegen noch über 80.000 Kontrakte gebündelt – ein Nominalwert von ungefähr 146 Millionen. Doch das Handelsvolumen in 24 Stunden liegt nur bei 124 Millionen. Das OI ist kaum gefallen. Das bedeutet: Die aussteigenden Long-Positionen wurden von den Short-Seiten direkt übernommen; die neuen Shorts drückten den Preis auch nicht eilig nach unten. Beide Seiten lagern ihre Kräfte in dieser engen Spanne von 1800 bis 1850. Meine Erfahrung: Wenn so ein enges Gleichgewicht einmal aufbricht, wird die Seite, die zu spät aussteigt, ziemlich übel abgewatscht – vor allem dann, wenn die Funding-Rate null ist. Es gibt dann keine Positionskosten, die dich zum Aufgeben zwingen; die Emotionen hängen komplett am Preis-Trigger.
Meine Orders sind ganz einfach: Bei SNDK habe ich mein Core-Long aktuell nicht verändert. Ich habe aber zwei Bedingungsorders gesetzt: Wenn der Kurs unter die 1800er-Marke fällt, räume ich die Long-Exponierung sofort komplett ab und gehe stattdessen mit der Halbschicht Short in die Gegenrichtung. Wenn es dagegen mit Volumen über 1850 ausbricht und die Funding-Rate wieder auf über 0,005 % steigt, erhöhe ich mit gleicher Positionsgröße Long.
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