Letzten Donnerstag erhielten Tausende Nutzer in Spanien 🇪🇸, Frankreich 🇫🇷, Italien 🇮🇹 und Polen 🇵🇱 eine E-Mail, mit der niemand gerechnet hatte.

Der Betreff lautete unverblümt: „Wichtige Informationen zu Ihrem Konto.“

Was sie darin vorfanden, ließ sie kalt.

Ihre bevorzugte Exchange — die weltweit größte nach Handelsvolumen — teilte ihnen mit, dass sie ihnen die Dienstleistungen ab dem 1. Juli nicht mehr anbieten kann.

Nicht weil sie pleiteging.
Nicht weil sie gehackt wurden.
Sondern weil sie die MiCA-Lizenz nicht rechtzeitig erhalten hat.

Achtzehn Monate Verhandlungen mit Griechenland. Ein Antrag, den sie selbst als „compliant“ beschrieben. Und am Ende eine stille Rücknahme kurz bevor sie die formelle Ablehnung erhielten.

Das Ergebnis: Mehr als 400 Millionen Europäer haben keinen legalen Zugang mehr zur Exchange, die sie nutzten.

Währenddessen haben Coinbase, Kraken und OKX ihre MiCA-Lizenz bereits aktiv.

Von über 3.000 Krypto-Unternehmen, die in Europa tätig waren, schafften es nur 210, die Genehmigung zu erhalten. 7 %.

Die verbleibenden 93 % verschwinden aus dem regulierten Markt — oder arbeiten im Verborgenen.

MiCA ist keine zukünftige Bedrohung.
MiCA ist jetzt. Heute. Morgen.

Hast du Krypto auf einer europäischen Plattform? Hast du schon geprüft, ob sie eine gültige MiCA-Lizenz hat?

Fran Berlin | Blockchain-Institut

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