15 Jahre nach der Fukushima-Katastrophe startet Japan die Reaktoren neu. Der Iran-Krieg hat es möglich gemacht.
Japan importiert 30% seines Gases. Die Krise der Straße bedrohte 10% davon. Also entschieden sie sich für Atomkraft. Kriege verändern die Energiepolitik schneller als Proteste es je tun werden.
Ich las das um 5:00 Uhr morgens. Konnte nicht wegsehen.
Die Schlagzeile:
Japan hat gerade seinen 16. Reaktor seit Fukushima eröffnet. Dasselbe Unternehmen, das die Katastrophe von 2011 überwachte.
Warum jetzt?
🇯🇵 Japan importiert 30% seines Stroms aus Erdgas, fast alles aus dem Ausland
🇮🇷 Der Iran-Krieg schnürte die Straße von Hormuz ein und bedrohte etwa 10% der LNG-Versorgung Japans
📉 Eine Analyse: Eine längere Schließung könnte Japans BIP allein in diesem Jahr um 3% senken
Die Wahl, die Japan getroffen hat:
Atomkraft beseitigt diese Abhängigkeit. Uran ist weltweit reichlich vorhanden. Ein fehlender Versand wird die Märkte nicht so sehr erschüttern wie eine Gasunterbrechung.
Premierministerin Takaichi will die Atomproduktion bis 2040 verdoppeln. Zwei weitere Reaktoren bis 2027. Acht weitere unter Überprüfung.
Der Teil, der mich berührt hat:
Nur 37% der Japaner unterstützen Wiederstarts. 40% sind unentschieden. Umweltgruppen protestieren vor dem Hauptquartier von Tepco.
Aber lokale Führer genehmigen die Wiederstarts trotzdem.
Arbeitsplätze und Steuereinnahmen haben tendenziell Vorrang vor abstraktem Risiko.
Die Schlusszeile von Tepco sagt alles:
"Es gibt keine absolute Sicherheit."
Japan hat beschlossen, damit zu leben. Kriege und Druck im Stromnetz haben die Entscheidung erleichtert.
Die Quintessenz:
Kriege bewegen nicht nur Märkte. Sie haben die Energiepolitik seit Jahrzehnten verändert.
Dein Zug. Ändert dies deine Sicht auf Uran oder Energiemärkte?
Folge für Makro-Krypto, wenn Geopolitik auf Energie trifft. 🔔
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