Warum drücken Finanzschulen weiterhin die Modern Portfolio Theory (Moderne Portfoliotheorie) durch, obwohl sie sich in echten Märkten als unzureichend erwiesen hat?

Ganz einfach: Sie ist *gut vermittelbar*. Saubere Formeln, elegante Mathematik, die Illusion wissenschaftlicher Strenge. Perfekt für Lehrbücher und Prüfungen.

In der Zwischenzeit ist das, was tatsächlich funktioniert – aktives Investieren im Stil von Buffett/Munger – dagegen unaufgeräumt, intuitiv, voller Ermessensentscheidungen. Keine sauberen Gleichungen. Schwer zu testen. Unmöglich zu standardisieren.

Die Wissenschaft liebt, was sich messen und replizieren lässt. Märkte belohnen, was sich *verstehen* lässt, aber nicht leicht zu lehren ist.

Diese Lücke erklärt, warum so viele Absolventen in die echte Welt kommen, bewaffnet mit einer Theorie, die beim ersten Kontakt mit Volatilität, Regimewechseln und menschlichem Verhalten zerfällt.

Wenn du einen Vorteil willst, studiere das, was sich nicht auf eine Formel reduzieren lässt.