Heute berichten viele Nachrichten über die Festnahme des Präsidenten von Venezuela, während das schöne Land militärische Angriffe auf Venezuela durchführt, was von vielen möglicherweise übersehen wurde – die chinesische Seite erinnert die chinesischen Bürger daran, in naher Zukunft nicht nach Venezuela zu reisen, und der Grund ist ganz einfach: Die Situation hat sich plötzlich verschärft, und das Sicherheitsrisiko ist deutlich gestiegen.
Diese Nachrichten erscheinen auf den ersten Blick als "Diplomatische Sicherheitserinnerung", aber ehrlich gesagt, für die Marktteilnehmer ist es viel wichtiger, auf die geopolitischen Risikoaufschläge zu achten, die dahinterstecken.
Zuerst zum Gold, die Geschichte hat wiederholt bewiesen, dass Gold fast immer sofort gekauft wird, sobald militärische Konflikte, verschärfte Sanktionen oder instabile Energie- oder Ressourcenländer involviert sind. Es braucht keine Geschichten zu erzählen; sobald die Unsicherheit steigt, wird das Kapital von selbst nach ihm suchen, um sich abzusichern. Das ist auch der Grund, warum der Goldpreis oft den Nachrichten vorausgeht, wenn die geopolitische Lage angespannt ist.
Betrachten wir nun den Kryptomarkt, die Logik ist etwas komplizierter.
Bitcoin wird nicht wie Gold "reflexartig steigen"; es ist eher eine Mischung aus Risiko- und sicheren Anlagen. Wenn das Risiko gerade auftaucht, wird BTC manchmal als Absicherungsinstrument betrachtet; aber sobald der Markt in eine extreme Risikovermeidungsphase eintritt, kann es auch zuerst verkauft werden, um Liquidität zu gewinnen.
Auf der Seite der Stablecoins ist es sogar noch interessanter. In Regionen, die von Sanktionen oder einem unter Druck stehenden Finanzsystem betroffen sind, werden Werkzeuge wie USDT und USDC oft in großem Umfang verwendet, nicht zum Spekulieren, sondern um Werte zu transferieren und die Kaufkraft zu erhalten. Diese Nachfrage spiegelt sich nicht unbedingt sofort im Preis wider, wird aber in On-Chain-Daten und Nutzungshäufigkeit deutlich.
Deshalb liegt der Schwerpunkt solcher Nachrichten nicht darauf, "ob es sofort zu einem Preisanstieg kommt", sondern darauf:
Die geopolitischen Risiken häufen sich allmählich, und die Risikobereitschaft des Marktes wird neu bewertet.
Wenn Unsicherheit zur Norm wird, ist das, was wirklich gefragt ist, nie das, was die höchsten Emotionen hat, sondern die Art von Vermögenswerten, die in der Unordnung überleben können.
Diese Erkenntnis sollte man langsam verinnerlichen.


