Investoren zahlen nach und folgen den Ansichten von Ren Zeping: umfangreiche Bestände an Speicherchips, alles auf Margin gesetzt – bei einer Million schießt die Position ab und der Account geht „pleite“

Heute haben Medien beobachtet, dass in der kostenpflichtigen Mitgliedergruppe namens „Zeping Makro VIP-Gruppe 30“ ein Investor mit heftigen Vorwürfen an die Öffentlichkeit trat.

Der Nutzer schrieb, er habe auf die Ansicht von Ren Zeping vertraut: „Technologiesektor bleibt langfristig bullisch, Rücksetzer sind Kaufgelegenheiten.“ Er habe daraufhin mit voller Position sowie über Kredit-/Finanzierungshebel zwei Aktien aus dem Bereich Speicherchips, Dekunli und Jiangbo Long, stark aufgestockt. Heute sei sein Konto direkt explodiert (margin call) und er habe einen kumulierten Verlust von über zehn Millionen Yuan erlitten; er sagte, sein Leben sei vollständig zerstört.

Der Nutzer richtet eine scharfe Kritik an das betreffende Team: Es gehe nur darum, Mitgliedsbeiträge einzunehmen, und die Ansichten hätten keinerlei Grenzen, was zu immensen Vermögensverlusten für gewöhnliche Anleger geführt habe. In der Gruppe schob ein KI-Roboter sofort automatisch Hinweise nach: In der Gruppe sei das Veröffentlichen von Beiträgen untersagt. Bei Problemen solle man privat den zuständigen Assistenten kontaktieren, um eine öffentliche Reaktion auf die Forderungen der Anleger nach Entschädigung wegen Verlusten zu vermeiden.

Dazu hat sich Ren Zeping bislang nicht geäußert.

Wie ein Reporter erfuhr, sind auf dem Douyin-Shop von Ren Zeping derzeit mehrere kostenpflichtige Kurse im „橱窗“-Bereich aufgeführt: verschiedene Jahrespakete für 59 Yuan, ein Praxis-Kurs für 398 Yuan und eine jährliche Makro-Zusammenstellung für 2980 Yuan. Die kostenpflichtige VIP-Gruppe ist eine passende „private Domain“-Serviceleistung zum Kurs und realisiert die Vermarktung über die Mitgliedsbeiträge.

Der Reporter fragte im Namen eines Nutzers beim Kundenservice des Zeping-Makro-Shops an. Dabei hieß es, dass Käufer der jährlichen Zusammenstellung im Wert von 2980 Yuan nach dem Kauf von einem Assistenten in eine VIP-Mitgliedergruppe hinzugefügt würden. Ren Zeping selbst wohne nicht in der Gruppe; die Teammitarbeiter würden in der Gruppe lediglich seine verschiedenen Marktansichten bündeln und übertragen.

Der Vorfall hat schnell eine breite Diskussion in den Medien und am Markt ausgelöst: Zwischen den makroökonomischen Branchenansichten, die von kostenpflichtigen Finance-Influencern ausgegeben werden, und dem tatsächlichen Risiko für Privatanleger, die mit Hebelwirkung nachziehen und Aktien nach einer einzigen Wachstumsstory handeln, klafft eine große Risiko-Lücke. Wenn Kleinanleger blind Finanzierungshebel einsetzen und den Ein-Schienen-Optimismus verfolgen, drohen sehr leicht massive Verluste. Gleichzeitig wenden VIP-Gruppen mit Paywall-Charakter in ihrer Betriebsweise öffentliche Schreibverbote an und lassen die Betroffenen ausweichen, statt sich den Nutzern direkt zu stellen – was bei vielen Anlegern Zweifel an der Verantwortungsgrenze solcher kostenpflichtigen Anlageberatungsdienste aufkommen lässt.

Aber ganz ehrlich: Ich verstehe nicht, warum diese Mitglieder das nicht einsehen – wenn er wirklich so genial mit Aktien handeln will, warum verkauft er dann Kurse? $SOL