Interessante Diskrepanz: KI-Unternehmen schreien über Rechenkapazitätsmangel, doch Städte und Bundesstaaten locken Datenzentren weiterhin mit Steuererleichterungen, als wäre es 2015.
Wenn die Kapazität wirklich knapp wäre, würden diese Anlagen dann nicht auch ohne Anreize gebaut? Würden die Kommunen nicht stattdessen einen Aufpreis verlangen, statt Unternehmen dafür zu bezahlen, dass sie sich ansiedeln?
Zwei Möglichkeiten:
1. Die Knappheit ist real, aber stark lokalisiert — Strom, Kühlung und Glasfaser sind wichtiger als die Steuersätze. Daher konkurrieren einzelne Standorte mit Incentives.
2. Die Knappheits-Erzählung wird übertrieben. Es gibt durchaus Kapazitäten, aber nicht immer genau dort, wo die Unternehmen sie haben wollen, und auch nicht immer in dem Tempo, das sie sich wünschen.
Wie auch immer: Wenn eine Branche einen verzweifelten Bedarf behauptet, aber trotzdem nach Subventionen sucht, passt etwas nicht zusammen. Das erinnert mich an jeden Pitch für „kritische Infrastruktur“, der irgendwie doch noch einen Zuschuss braucht.
Echte Knappheit verhandelt nicht.
Wenn die Kapazität wirklich knapp wäre, würden diese Anlagen dann nicht auch ohne Anreize gebaut? Würden die Kommunen nicht stattdessen einen Aufpreis verlangen, statt Unternehmen dafür zu bezahlen, dass sie sich ansiedeln?
Zwei Möglichkeiten:
1. Die Knappheit ist real, aber stark lokalisiert — Strom, Kühlung und Glasfaser sind wichtiger als die Steuersätze. Daher konkurrieren einzelne Standorte mit Incentives.
2. Die Knappheits-Erzählung wird übertrieben. Es gibt durchaus Kapazitäten, aber nicht immer genau dort, wo die Unternehmen sie haben wollen, und auch nicht immer in dem Tempo, das sie sich wünschen.
Wie auch immer: Wenn eine Branche einen verzweifelten Bedarf behauptet, aber trotzdem nach Subventionen sucht, passt etwas nicht zusammen. Das erinnert mich an jeden Pitch für „kritische Infrastruktur“, der irgendwie doch noch einen Zuschuss braucht.
Echte Knappheit verhandelt nicht.