Ist das eine Chance? In den vergangenen zwei Wochen ist AMD um fast 10% gefallen: vom historischen Hoch bei 580 US-Dollar auf die Nähe von 516 US-Dollar.
Drei Meldungen trafen gleichzeitig genau an der empfindlichsten Stelle des Marktes.
Der erste Schlag: Meta könnte überschüssige Rechenleistung verkaufen. Bloomberg berichtet, dass Meta erwägt, seine zusätzlichen KI-Rechenkapazitäten an Dritte zu veräußern – das lässt den Markt aufhorchen: Hat Meta seine Rechenleistung nicht ausgelastet? Werden die Folgeaufträge für AMDs MI450-GPUs trotzdem fortgesetzt? AMD fiel an einem Tag um fast 7%.
Der zweite Schlag: Der Samsung-Quartalsbericht löst einen Verkaufsrausch im Chip-Sektor aus. Samsung: Q2-Gewinn stieg im Jahresvergleich um das 19-fache – ein historischer Rekord. Doch Deutsche Bank meinte, die „Überraschung“ liege nur bei „6%“. Daraufhin wurde der gesamte Chip-Sektor erst einmal leerverkauft. AMD fiel um 8%, Intel um 10%, Applied Materials um 10% – am selben Tag stieg der Dow auf ein Allzeithoch.
Der dritte Schlag: GPU-Preise steigen um 10%. Die Kosten für Speicher schnellen in die Höhe. AMD will die Radeon-GPU-Pakete um 10% verteuern. Der Markt befürchtet, dass damit die Margen der Partner gedrückt oder die Nachfrage auf der Konsumentenseite geschwächt wird.
Doch von diesen drei Punkten verändert nichts das grundlegende Bild von AMD:
Umsatz in Q1: 10,3 Milliarden US-Dollar, im Jahresvergleich +38%; Datacenter: +57% im Jahresvergleich. Das 2-nm EPYC Venice läuft bereits in der Produktion – AMDs stärkstes Gegenoffensiv-Werk im Servermarkt gegen Intel; am 5. Juli hat Goldman Sachs das Kursziel für AMD auf 640 US-Dollar angehoben.
Der 4. August mit den Quartalszahlen ist der nächste echte Härtetest. Bis dahin resultiert der Rückgang vor allem aus der Überlagerung dreier Stimmungstreiber – nicht aus einer Verschlechterung der Fundamentaldaten.
Das 73-fache Forward-KGV steht dort, es ist ohnehin nicht günstig – nach einem -10% ist es etwas billiger geworden, aber noch weit davon entfernt, ein blindes Schnäppchen-„Buy“ zu sein.
$AMDB
#AMD #AMD股价跌近10%
Drei Meldungen trafen gleichzeitig genau an der empfindlichsten Stelle des Marktes.
Der erste Schlag: Meta könnte überschüssige Rechenleistung verkaufen. Bloomberg berichtet, dass Meta erwägt, seine zusätzlichen KI-Rechenkapazitäten an Dritte zu veräußern – das lässt den Markt aufhorchen: Hat Meta seine Rechenleistung nicht ausgelastet? Werden die Folgeaufträge für AMDs MI450-GPUs trotzdem fortgesetzt? AMD fiel an einem Tag um fast 7%.
Der zweite Schlag: Der Samsung-Quartalsbericht löst einen Verkaufsrausch im Chip-Sektor aus. Samsung: Q2-Gewinn stieg im Jahresvergleich um das 19-fache – ein historischer Rekord. Doch Deutsche Bank meinte, die „Überraschung“ liege nur bei „6%“. Daraufhin wurde der gesamte Chip-Sektor erst einmal leerverkauft. AMD fiel um 8%, Intel um 10%, Applied Materials um 10% – am selben Tag stieg der Dow auf ein Allzeithoch.
Der dritte Schlag: GPU-Preise steigen um 10%. Die Kosten für Speicher schnellen in die Höhe. AMD will die Radeon-GPU-Pakete um 10% verteuern. Der Markt befürchtet, dass damit die Margen der Partner gedrückt oder die Nachfrage auf der Konsumentenseite geschwächt wird.
Doch von diesen drei Punkten verändert nichts das grundlegende Bild von AMD:
Umsatz in Q1: 10,3 Milliarden US-Dollar, im Jahresvergleich +38%; Datacenter: +57% im Jahresvergleich. Das 2-nm EPYC Venice läuft bereits in der Produktion – AMDs stärkstes Gegenoffensiv-Werk im Servermarkt gegen Intel; am 5. Juli hat Goldman Sachs das Kursziel für AMD auf 640 US-Dollar angehoben.
Der 4. August mit den Quartalszahlen ist der nächste echte Härtetest. Bis dahin resultiert der Rückgang vor allem aus der Überlagerung dreier Stimmungstreiber – nicht aus einer Verschlechterung der Fundamentaldaten.
Das 73-fache Forward-KGV steht dort, es ist ohnehin nicht günstig – nach einem -10% ist es etwas billiger geworden, aber noch weit davon entfernt, ein blindes Schnäppchen-„Buy“ zu sein.
$AMDB
#AMD #AMD股价跌近10%
