Der chaotischste Teil am Orderbook ist, dass sich bei $BTC -Spot nicht viel Wahnsinn abspielt, der Futures-Markt aber zuerst die Stimme heiser geschrien hat.

Im Spot wurden in 24 Stunden nur 1,124 Mrd. gehandelt, bei den Futures aber ordentlich 9,72 Mrd., das sind satte 8,6-fache. Und die Funding-Rate liegt auch nur bei +0,0066%. Das zeigt: Es gibt viele Leute, die hinterherlaufen, aber die “Engstelle” ist noch nicht so heiß, dass alles wirklich eskaliert. Die Stimmung ist voraus, aber das echte Geld, blankes Gold, ist noch nicht ganz nachgezogen.

Ganz zu schweigen davon, dass die Open Interest bei immerhin 99031 $BTC “oben aufgestapelt” sind, der Kurs aber bei rund 62597 festklemmt. Das Tageshoch liegt bei 63283 – bis zu 64.000 ist es nur noch ein Schritt. Oben hängen 689 Mio. US-Dollar an Liquidations-Shorts wie Sprengstoff an der Tür – so ein Orderbook, wo eine ganze Kette Feuerwerkskörper davor liegt, ist am leichtesten mit einem Tritt zu zünden.

Auch die Bären haben nicht ganz Unrecht: Unterhalb von 62.000 warten noch über 267 Mio. Longs darauf, geschlagen zu werden. Hin und her schlagen und sich gegenseitig ins Gesicht schlagen ist beim $BTC -Altprogramm.

Aber dieses Mal stehe ich eher auf der Long-Seite.

Wenn man es nicht mal durch diese Struktur schafft – Futures erst aggressiv, Spot mit Versatz, und der Preis klebt obendrein an einem entscheidenden Level – dann sind die Bullen auch zu schwach. Wenn du leerverkaufen willst: Okay. Aber wenn es wirklich bei 64.000 ist – wagst du dann oben weiter, das durchzuziehen?

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Nicht alles auf einmal reinbuttern (kein All-In), und wenn’s schiefgeht, mach mich nicht dafür verantwortlich.