Ein 19-Milliarden-US-Dollar-Vertrag – das Doppelte der eigenen Marktkapitalisierung von TeraWulf – hat die gesamte Geschichte der Bitcoin-Mining-Branche gedreht. Ein Unternehmen, das bislang nur Coins geschürft hat, wird nun zum „Landbesitzer“ für KI und schließt einen 20-Jahres-Deal mit Anthropic ab.

Das ist keine einzelne Maßnahme. Reih um Reih verkaufen Miner Coins und Infrastruktur, um dem Trend zu stabilem Cashflow aus dem KI-Computing hinterherzulaufen. Bis März haben sie mehr als 15.000 BTC abgeladen und über 70 Milliarden US-Dollar an KI-Verträgen unterschrieben.

Das erklärt, warum BTC um 61.900 USD herumdümpelt, während die Aktie von TeraWulf in diesem Jahr um 80% steigt. Das Kapital wandert – weg von den unsicheren Mining-Belohnungen hin zu langfristigen Mietern mit hohen Kreditratings.

Für Futures-Trader ist das ein Hinweis auf Divergenz. Wenn die „Big Fish“ der Mining-Branche Coins verlassen, um KI zu machen, könnte der Verkaufsdruck länger anhalten. Doch gerade die KI-Infrastruktur eröffnet wiederum eine neue Geschichte für den Krypto-Raum.

DYOR und Risikomanagement – lass nicht zu, dass der Glanz eines Vertrages im Milliardenbereich die Wahrheit überlagert, dass die Liquidität in die entgegengesetzte Richtung fließt.

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