Trump sagt, Whos Ausschuss stehe einer „Feindseligkeit“ gegenüber: NFP kann überraschend ausfallen oder mehr politische Flexibilität für Zinssenkungen ermöglichen

Laut einem aktuellen Bericht von Bloomberg erklärte US-Präsident Trump am Donnerstag in einem Interview mit CNBC, dass sich Fed-Chef Kevin Wos bei der Durchsetzung der von ihm bevorzugten Geldpolitik einem Ausschuss gegenübersieht, der „möglicherweise etwas feindselig“ sei.

Trump sagte offen: „Er hat vielleicht einen Ausschuss, der ein bisschen feindselig ist, weißt du. Unglücklicherweise gibt es möglicherweise einen Ausschuss, der etwas falsch machen will.“ Diese Aussage macht deutlich, dass Wos bei internen Entscheidungen innerhalb der Fed möglicherweise auf Widerstand stoßen könnte.

Trotzdem lobte Trump Wos weiterhin ausdrücklich und bezeichnete ihn als „tollen Kerl“ sowie als „großartigen Profi“.

Auf die Frage, ob der Arbeitsmarktbericht für Juni Wos mehr Flexibilität in Bezug auf Zinssenkungen ermögliche, sagte Trump: „Ich weiß, was er erreichen möchte, aber er muss das tun, was er tun muss.“

Trump erklärte außerdem, er werde weiterhin daran arbeiten, den Fed-Regierungsrat Cook entlassen zu lassen, indem er „die Prozesse gewinnt“. Obwohl der Oberste Gerichtshof zuvor erlaubt hatte, dass Cook während der Verhandlung weiter im Amt bleibt, sagte Trump, dass die gerichtliche Entscheidung nur verfahrensbezogene Fragen betreffe und seine Regierung die entsprechenden Schritte zur Entlassung weiter vorantreiben werde.

Mit Blick auf die Geschichte: Trump hatte die Fed bereits in der Vergangenheit unter Powell mehrfach unter Druck gesetzt und gefordert, die Zinsen zu senken, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

Doch seine diesbezüglich vorsichtige Wortwahl scheint Wos bei der Zinspolitik einen gewissen Spielraum zu lassen und spiegelt zugleich ein komplexes Verständnis des Weißen Hauses für die unabhängigen Entscheidungen der Fed wider.

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