🟠 Australien tritt der EU bei und führt ab dem 1. Juli eine strenge „Travel Rule“ für Krypto ein

Australien setzt am 1. Juli seine „Travel Rule“ für Krypto in Kraft und verpflichtet alle regulierten Börsen, bei jeder Überweisung unabhängig von der Höhe die Identitätsdaten von Absender und Empfänger anzugeben. Dies entspricht der MiCA-Frist in Europa und schafft eine synchronisierte Verschärfung globaler Krypto-Regulierungen. AUSTRAC, die australische Behörde für finanzielle Aufklärung, führt dies als letzten Baustein seines AML/CTF-Überarbeitungsprozesses ein und markiert die lokale Branche als Hochrisikobereich. Nutzer müssen neue Namensdaten der Gegenparteien und Börsen eingeben, obwohl Plattformen die Daten für wiederholte Transaktionen speichern können. Überweisungen an selbstverwaltete Wallets erfordern eine Nutzerbestätigung über die Kontrolle und drängen so manche Inhaber zur Selbstverwahrung bis zur Frist zum 1. Juli, obwohl die formale Berichterstattung für nicht verifizierte Self-Custody-Wallets bis 2029 aufgeschoben wurde. Dieser Schritt folgt auf die EU, die im Dezember 2024 ähnliche Regeln eingeführt hat, und geht auf FATF-Empfehlungen zurück—und schafft damit eine globale Konvergenz bei Identitätsdaten für Krypto-Transaktionen.

📊 Erwarten Sie nur geringe Reibungsverluste für australische Trader und einen kleinen Anstieg der Nachfrage nach Self-Custody. Der breitere Markteinfluss dürfte begrenzt sein, sofern ähnliche Regeln nicht in anderen großen Jurisdiktionen zu spürbaren Abflüssen führen.

Wird die australische „Travel Rule“ mehr Nutzer dazu bringen, auf Self-Custody umzusteigen, oder normalisiert sie nur das KYC weltweit? 👇

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