🔴 Yen bricht auf 40-Jahres-Tief ein: Tokio signalisiert Intervention, da die Fed-Zinsanstieg-Erwartungen steigen

Der Japanische Yen gerät in freien Fall und erreicht Werte, die seit 1986 nicht mehr gesehen wurden. Das bedeutet seinen vierten aufeinanderfolgenden Quartalsverlust – eine brutale Serie, die Tokio in Alarmbereitschaft versetzt. Die Behörden signalisieren, dass sie bereit sind, „entschiedene Maßnahmen“ zu ergreifen, um die Währung zu verteidigen. Dieser Schritt hat sie bereits in früheren Interventionen Milliarden gekostet. Doch der Yen fällt weiter und wird nun rund bei 162,1 Yen pro Dollar gehandelt 🔥.

Das ist nicht nur Tokios Schmerz. Die sich ausweitende Zinsdifferenz, angetrieben durch die Erwartung weiterer Straffungen durch die US-Notenbank Fed, drückt den Yen besonders stark. Händler preisen eine hohe Wahrscheinlichkeit ein, dass die Fed bis September den Leitzins anhebt – eine Maßnahme, die Yen-Besitzer weiter bestrafen würde 📉.

Strategen zeigen sich skeptisch, ob allein Interventionen die Abwärtsbewegung stoppen können. Selbst wenn Tokio einschreitet, dürfte der breitere Trend höherer US-Zinsen USD/JPY weiterhin nach oben treiben. Prognosen zufolge könnte das Währungspaar bis Anfang des nächsten Jahres auf 164 steigen.

Alle Blicke richten sich nun auf die bevorstehenden US-Beschäftigungsdaten. Ein starkes Job-Report wird die Spekulationen auf Fed-Anhebungen weiter befeuern und den Druck auf den Yen verstärken. Ein schwächerer Wert könnte Tokio jedoch kurzfristig Erleichterung verschaffen – falls es eingreift.

📊 Weitere Schwäche des Yen dürfte weltweit Risikoassets unter Druck setzen, da sie auf anhaltende USD-Stärke hindeutet und Potenzial für stärkere Währungsvolatilität schafft. Erwarten Sie eine höhere Nachfrage nach USD sowie mögliche Abflüsse aus weniger liquiden Märkten.

Reichen Tokios Interventionsbemühungen aus, um den Sturz des Yen zu stoppen – oder ist ein tieferer Zusammenbruch unvermeidlich? 👇

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