Der Oman und der Iran haben sich darauf verständigt, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung eines Mechanismus zur Steuerung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus einzurichten. Die Einigung wurde nach Verhandlungen in Maskat am Dienstag erzielt.

Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Qalibaf, und der Außenminister Abbas Araghchi trafen den Sultan Haitham bin Tariq sowie den Außenminister des Oman, Sayyid Badr bin Hamad bin Hamoud Al-Busaidi.

Oman brachte seine Unterstützung für das gemeinsame Memorandum des US-amerikanischen und des iranischen Verständnisses zum Ausdruck, indem es betonte, dass der Dialog fortgesetzt werden müsse, um seine Umsetzung sicherzustellen.

Beide Länder, die Zugang zur Straße von Hormus haben, bekräftigten ihre Verpflichtung, eine sichere Durchfahrt durch diesen Wasserweg gemäß den Regeln des Völkerrechts zu gewährleisten, wobei die Souveränität über die Hoheitsgewässer gewahrt bleibt.

Die gemeinsame Arbeitsgruppe wird darauf ausgerichtet sein, eine Übereinkunft über Fragen der Schifffahrtsverwaltung in der Zukunft, eine Liste der angebotenen Dienstleistungen sowie die damit verbundenen Kosten auf der Grundlage internationaler Standards zu erreichen. Die Parteien vereinbarten außerdem, Konsultationen mit anderen Küstenstaaten der Region und mit interessierten Akteuren durchzuführen.

Die Parteien erklärten, dass alle Vereinbarungen in Bezug auf die Straße von Hormus die Souveränität und die souveränen Rechte beider Staaten achten müssen. Sie bekräftigten ihr Bekenntnis dazu, die Meerenge für die internationale Schifffahrt offen zu halten, und hoben die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor, um die Sicherheit der Schifffahrt, die Freiheit der Schifffahrt und die regionale Stabilität zu erhöhen.

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