8 senior Ausstiege in 5 Monaten. Die $ETH Stiftung hat jetzt NULL Co-EDs mehr.

Hsiao-Wei Wang ist gerade gegangen. 9 Jahre tief in $ETH, die letzte verbleibende Co-Executive Director. Ihr Abschiedssatz? "Ethereum ist immer größer als jede Position, jede Organisation, jede Ära." Dann einfach weg.

Sie war kein mittelmäßiger Entwickler. Sie war seit 2017 Kernprotokollforscherin – hat die Beacon Chain, The Merge, Shapella, Dencun geliefert. Vitalik selbst nannte ihre Rolle "möglicherweise der härteste Job bei EF", als sie Anfang 2024 Co-ED wurde. Hat 14 Monate durchgehalten.

2025 wird ein Blutbad-Jahr für EF-Talente:
- Tomasz Stańczak (Co-ED) im Februar raus
- Tim Beiko, Josh Stark, Trent Van Epps, Carl Beekhuizen, Barnabé Monnot, Julian Ma alle rausgeflogen
- Allein im Mai 5 Ausstiege

Nur Bastian Aue hält jetzt als Solo-ED den Sack.

In der Zwischenzeit lässt EF im März die "Walkaway Test"-Doktrin fallen – ein 38-seitiges Manifest, das besagt, dass $ETH überleben muss, auch wenn EF morgen verschwindet. Vitalik echoisiert dies im Mai: "EF ist nur ein Knoten, nicht das Zentrum." Sie setzen immer noch $9.86M in Forschungsstipendien nur im Q1 ein, aber die Koordinationsschicht höhlt sich schnell aus.

Das Netzwerk läuft gut. Keine technischen Probleme. Aber wer füllt die Lücke, wenn die Leute, die Entwickler und Community zusammengebracht haben, alle auf einmal gehen?

Andere L1s haben aktive Stiftungen, die die Erzählung vorantreiben. $ETH wählte radikale Dezentralisierung und Selbstversorgung. Philosophisch rein. Taktisch? Schafft ein Vakuum.

Zwei Lager bilden sich:
- Besorgt: Dies ist ein Brain Drain während des schlimmsten Marktzyklus von $ETH
- Zen: Kleinere, protokollfokussierte EF ist genau das, was Dezentralisierung verlangt

Ein ED steuert jetzt das #2 L1 global. Die Richtung ist klar. Die Manpower nicht.

Deine Einschätzung – ist eine schlanke EF gut für langfristige Resilienz, oder braucht $ETH jetzt stärkere institutionelle Koordination?