USD1 hat es auf die Rasenfläche des Weißen Hauses in den Oktagon geschafft.
Während des gesamten Kampfes haben alle auf das Blut geschaut.
Hauptkampf mit blutiger Schnauze, Trumps 80. Geburtstag, der Oktagon wurde direkt auf der Südwiese des Weißen Hauses aufgebaut.
Das Bild ist der Hammer, über 4000 Leute drängen sich rein, globaler Livestream, das Thema ist auf dem Höhepunkt.
Ich hab's mir mehrmals angeguckt, nicht die Fäuste, sondern der Moment, als die Preise vergeben wurden.
Ein Kämpfer hat den Preis für 'beste Leistung des Abends' gewonnen, ist auf die Bühne gegangen, um das Geld abzuholen. Das Geld selbst ist kein Problem, das Problem ist, dass es nicht in Dollar war: es war USD1.
USD1 ist in letzter Zeit echt heiß geworden, die ganzen Finanzaktivitäten hören einfach nicht auf.
Was sie diesmal gemacht haben, ist nicht kompliziert: UFC Freedom 250 hat den 'Preis für die beste Leistung des Abends' gesponsert, hat 250.000 Dollar ausgegeben, alles in USD1 an die Kämpfer ausgezahlt.
Der Preisfonds lag bei etwa 1,65 Millionen, das ist der höchste in der Geschichte der UFC für ein einzelnes Event.
Ein Juraprofessor hat in der Zeitung mal einen ziemlich treffenden Satz gesagt: Mit USD1 Preisgeld zu vergeben, ist wirtschaftlich dasselbe, wie dem Kämpfer vor Ort einen Scheck auszustellen.
Warum muss es unbedingt eine Münze sein?
Denk mal nach, einen Scheck auszustellen, das sieht niemand. Mit USD1 zu arbeiten, ist wie der ganzen Welt zuzurufen: Diese Münze ist an die UFC gebunden, an das Weiße Haus.
Wenn du den Rasen als den Schwerpunkt dieser Sache ansiehst, dann siehst du das Bild zu klein.
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Der Moment auf dem Rasen ist ein Musterbeispiel im Schaufenster.
Die echten Deals, die Geld kosten, passieren an Orten, wo du nicht hinschaust. Letzten Mai hat der Sovereign Fund MGX in den VAE 20 Milliarden Dollar bei Binance reingehauen, diese Summe wurde in USD1 abgerechnet.
20 Milliarden, eine Münze, die erst seit zwei Monaten am Start ist, hat einen großen Deal auf souveräner Ebene abgewickelt.
Was mich mehr interessiert, sind die Gründe, die MGX gegeben hat. Sie haben später Forbes gesagt: Ein Grund für die Wahl von USD1 ist, dass es durch Vermögenswerte der US-Regierung unterstützt wird.
Diesen Satz musst du dir zweimal durch den Kopf gehen lassen.
Eine private Stablecoin, ihr stärkster Verkaufsfaktor ist nicht die Technologie oder die paar Zinsreserven, sondern der Hintergrund, der dahinter steht.
Diese Worte kann USDT nicht aussprechen, USDC kann es auch nicht.
Reservemittel kann jeder kaufen, die Erträge sind auch leicht zu kopieren. Was nicht kopiert werden kann, ist der Schatten, der dahinter steht. Ich habe diesem Ding privat einen Namen gegeben: 'Preis Schatten'. Der Markt hat schon lange den Geruch wahrgenommen, in über einem Jahr auf 5 Milliarden geschossen, und das ging den Weg, der am nächsten zur Macht führt.
Also schau, der Moment auf dem Rasen war eine Werbung für Retail-Trader; die 20 Milliarden von MGX sind für Sovereign Funds gedacht, beide Seiten haben eigentlich dieselbe Visitenkarte erhalten.
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Deshalb habe ich eine ganze Weile auf dieses Bild gestarrt.
Im Käfig kämpfen zwei Leute bis zum Umfallen, das ist der lauteste Lärm des Abends. Aber die Regeländerung kam von der kleinen, stillen Bewegung daneben: Eine private Münze wurde auf einer nationalen Bühne persönlich überreicht.
Bei anderen Stablecoins schwebt die Regulierung wie ein Schwert über ihnen.
Wenn es um USD1 geht, sitzt an dem Tisch, wo die Regeln geschrieben werden, das eigene Personal des Emittenten.
Das Wort Regulierungsrisiko hat hier zum ersten Mal die Form eines regulatorischen Rückenwinds angenommen.
Wie lange dieser Rückenwind anhält, weiß ich nicht.
Die oben genannten Zahlen und Zeitpunkte sind in öffentlichen Berichten zu finden. Überprüf das selbst nochmal.
Das ist keine Investmentberatung, DYOR.

