Mira macht das speziell, um diese schlechte Angewohnheit zu behandeln, dass KI frei erfundene Dinge erzählt.
KI erfindet oft mit völlig ernster Miene falsche Informationen, als wären sie wahr – dieses Problem nennt man Halluzinationen. Mira Network hat ein System entwickelt, bei dem mehrere verschiedene KI-Modelle dieselbe Antwort gegenseitig prüfen. So werden sie wie in einem Duell gegeneinander eingesetzt, um die verlässlichsten Ergebnisse herauszufiltern. Wer liefert, was wirklich belastbar ist, bekommt eine Belohnung – dadurch wird das ganze System mit der Zeit immer genauer.
Unternehmen hat eine App namens Klok, mit der Nutzer gleichzeitig mit mehreren KI-Modellen chatten können. Die Nutzerbasis liegt inzwischen bei 4,5 Millionen. Diese Zahl ist in der Welt der KI-Apps nicht gerade klein.
Das Problem ist jedoch: Viele Nutzer, aber der Coin-Preis zieht nicht nach. Das ist wieder genau diese vertraute alte Schwäche: Viele Nutzer bedeuten nicht automatisch auch viele Käufer. Die Verbindung ist bislang nie richtig zustande gekommen.
Da gibt es noch etwas, das ziemlich ärgerlich ist: Auf Solana gibt es einen Meme-Coin mit demselben Namen – ebenfalls Mira. Der profitiert von dem seriösen Projektnamen, heizt dort die Stimmung auf und verwirrt einige Leute, sodass es auch zu Fällen kommt, in denen falsche Codes gekauft werden.
Momentan ist die Markstimmung eher kühl, der Fear-Index ist ziemlich niedrig. Coins, die sich rein auf eine Art „KI-Narrativ“ stützen, haben es daher nicht leicht. Solange Klok die Verifizierungsfunktion jedoch wirklich konsequent einsetzt, dürfte die Nachfrage nach Validierung – inklusive der Notwendigkeit für Staking und bezahlte Verifizierungen – umso stärker werden, je mehr Nutzer hinzukommen. Diese Logikkette hat also weiterhin Chancen – es kommt darauf an, ob sie am Ende wirklich durchgehend funktioniert.
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