Heute schauen wir uns zwei Signale an, die zusammen betrachtet werden sollten: Das eine ist, dass die BIS in ihren Studien weiter kalte Füße bei Stablecoins hat, und das andere ist, dass die Zentralbanken der USA und Großbritanniens sich bei Stablecoins deutlich unterschiedlich äußern.
Viele Leute interpretieren das als "Regulierung ist noch umstritten, also lass die U-Karten erstmal links liegen". Ich sehe das jedoch ganz anders.
Wenn die Regulierung anfängt zu divergieren, wird nicht die Währung als erstes eliminiert, sondern die Karten mit unvollständigen Pfaden. In der nächsten Phase wird den Nutzern nicht nur wichtig sein, wie schnell sie eine Karte bekommen oder wie hoch die Cashback-Raten sind, sondern sie werden drei Dinge vergleichen: Kann die Herkunft der Einzahlungen klar erklärt werden, kann der Konsum stabil abgewickelt werden, und kann im Problemfall die Beschwerde- und Auszahlungsroute aufgefangen werden.
Deshalb wird die U-Karte zunehmend wie die "Frontend der Zahlungsinfrastruktur" aussehen, und nicht einfach nur wie eine Karte. Die Plattformen, die langfristig bestehen bleiben, sind nicht die, die am besten Karten ausgeben, sondern die, die Stablecoins, Clearing, Händlerdurchsatz und Fehlerbehandlung zu einem geschlossenen Kreislauf verbinden.
Das ist auch der Grund, warum ich mir in letzter Zeit Tools wie Payall.ai anschaue: Der wahre Wert liegt nicht darin, dir eine Karte zu finden, sondern dir zu helfen, zu verstehen, welcher Auszahlungs- und Konsumpfad am besten zu dir passt.
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