Analysten von Evercore ISI haben darauf hingewiesen, dass die jüngste Aufwertung des Euro nicht ausreicht, um die Europäische Zentralbank (EZB) dazu zu bewegen, eine Zinssenkung zu überdenken. Laut Jin10 wiesen die Analysten darauf hin, dass ein signifikanter Rückgang der Inflationserwartungen, bedingt durch nachlassende Nachfrage, notwendig wäre, um einen solchen Schritt zu rechtfertigen. Sie schlugen vor, dass der Euro auf 1,25 gegenüber dem Dollar steigen müsste, um genügend Druck auszuüben, damit die EZB eine Zinssenkung in Betracht zieht.
Die Analysten prognostizieren, dass die EZB voraussichtlich ihre aktuellen Zinssätze im Laufe des Jahres beibehalten wird. Sie wiesen jedoch darauf hin, dass die Risiken eher auf eine Zinssenkung als auf eine Erhöhung ausgerichtet sind. Im Falle einer übermäßigen Euro-Stärke könnte die EZB sich für eine einzelne Zinssenkung entscheiden, und wenn auch breitere Druckfaktoren durch sinkende Inflation vorhanden sind, könnte die Zentralbank möglicherweise zwei Zinssenkungen umsetzen.
