📊 Experimentelle Bildung: Die Kosten von (120x) und die Illusion von ($0,20).
... . Heute habe ich eine "suizidale" Operation durchgeführt, um die Risiken von extremem Hebel zu demonstrieren. Das Ziel war es, gerade einmal ($0,20) Nettogewinn in einem Markt mit bärischer Stimmung zu erzielen.
Das Ergebnis in Zahlen folgt.
* Ausgangszustand ((PnL 365D): -$13,29 (-0,57%)).
* Endzustand ((PnL 365D): -$14,93 (-0,64%)).
* Kosten des Experiments: (-$1,64) ungefähr.
War es möglich, diese ($0,20) $BTC zu gewinnen?
Technisch gesehen ja; aber die Wahrscheinlichkeiten standen mathematisch gegen uns aufgrund der Struktur der Gebühren.
Die Last der Gebühren: Beim Handeln mit (120x) wird die Eröffnungs- und Schließgebühr auf den nominalen Wert (Kapital × 120) berechnet. Um ($0,20 netto) zu erhalten, musste sich der Preis nicht nur zu unseren Gunsten bewegen, sondern zunächst die "Maut" für Ein- und Ausstieg übersteigen, die auf diesem Hebelniveau einen Großteil der Margin verbraucht.
Null Fehlerquote: Bei bärischer Stimmung liquidiert jeder Rückprall unter (0,8%) die Position, bevor der Preis überhaupt den Break-even-Punkt nach Gebühren erreichen kann.
Fazit: Auch wenn sich der Markt zu unseren Gunsten bewegt hätte, ist das Verhältnis "Risiko/Ertrag" absurd. 100% des Margins zu riskieren, um einen Gewinn zu erzielen, der gerade die Gebühren deckt, ist der schnellste Weg, das jährliche PnL zu degradieren.
Lektion des Tages: Erfolg im Trading ist nicht nur die "Win Rate", sondern zu verstehen, dass man bei (120x) nicht gegen das Diagramm handelt, sondern gegen die Gebühren und die minimale Volatilität.
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