Schau, Lummis schlägt wieder Alarm. Ihr "Clarity Act" ist nicht nur eine weitere bürokratische Initiative. Es geht um eine einfache, aber kritische Frage für die USA: Wollen wir immer noch im Spiel sein?
Die Hauptsache ist einfach: Kapital und Köpfe hassen Unsicherheit. Während die US-Regulierungsbehörden noch herausfinden, wer das Sagen hat – die SEC oder die CFTC – und rückwirkende Geldstrafen verhängen, verlassen die echten Bauherren das Land. Infrastruktur, Unternehmen, Investitionen – alles fließt dorthin, wo die Regeln existieren, auch wenn sie grundlegend sind. In die VAE, nach Asien, nach Europa.
Lummis macht deutlich: unser "Vorteil" von Wall Street und Wagniskapital ist nicht dauerhaft. Es ist ein Vermögenswert, den wir verschwenden können. Institutionen haben den Kryptomarkt schon eine Weile im Auge, aber was sie erschreckt, ist nicht die Volatilität; es ist die Aussicht auf eine regulatorische Klage in drei Jahren wegen etwas, das heute Standardpraxis ist.
Ihr Gesetzesentwurf handelt nicht von "lasst uns Mega-Regeln schaffen." Es geht darum, Reibung zu entfernen. Deutlich zu definieren, was eine Ware ist, was ein Wertpapier ist und wer was überwacht. Damit man aufbauen kann, ohne zu raten, ob das eigene Geschäft morgen wegen einer technischen Feinheit ruiniert wird.
Und es ist nicht nur sie. Der Trend ist offensichtlich: selbst in einem perpetuell festgefahrenen Kongress gibt es ein wachsendes Verständnis dafür, dass Krypto kein Geek-Hobby ist, sondern eine neue finanzielle Realität. Entweder gestalten wir es zu unserem Vorteil, oder wir werden nach Regeln spielen, die anderswo festgelegt wurden.
Die Frage, die sie im Wesentlichen stellt, ist: Kann die US noch strategische Entscheidungen treffen? Oder werden wir einfach weiter zusehen, wie das Fenster der Gelegenheit, zu führen, leise schließt?
Scheint es nicht so, als hätte die US fast dieses "strategische Asset" – Klarheit? Oder gibt es noch eine Chance, aufzuholen?
