🇺🇸 Das Risiko der Refinanzierung der US-Schulden steigt (schnell)
26% der US-Bundesschulden laufen innerhalb der nächsten 12 Monate ab — einer der höchsten Roll-over-Anteile, die in diesem Jahrhundert zu sehen sind.
Zur Einordnung:
Der vorherige Höchststand lag bei etwa 29% im Jahr 2020, als der Fed-Zins nahe 0% war.
Von 2010 bis 2020 blieb dieser Anteil größtenteils unter 20%.
Heute liegt der Leitzins bei etwa 3,75%, und die Märkte preisen in diesem Jahr zwei Zinssenkungen ein.
Was bedeutet das?
Rund 10 Billionen Dollar an US-Schulden müssen möglicherweise im nächsten Jahr refinanziert werden — zu deutlich höheren Zinssätzen im Vergleich zur Nullzins-Ära.
Warum es für die Märkte wichtig ist
Höhere Refinanzierungskosten können:
Druck auf das US-Budgetdefizit erhöhen
Anleihenrenditen hoch halten
gesamtwirtschaftliche Finanzierungsbedingungen verschärfen
Nachfrage nach „Risiko-averse“ Positionierung unterstützen, wenn die Unsicherheit steigt
Schlüsselfrage:
Glauben Sie, dass der Refinanzierungsdruck schnellere Zinssenkungen erzwingen wird — oder werden Inflationsrisiken die Zinsen länger hoch halten?
Haftungsausschluss: Dieser Beitrag dient nur zu Informationszwecken und ist keine Finanzberatung. Machen Sie immer Ihre eigene Recherche und verwalten Sie Ihr Risiko.