Das #CLARITYAct ’s Kernziel
Das CLARITY-Gesetz soll die Regulierung durch Überfall beenden. Fast ein Jahrzehnt lang hat der Kryptosektor unter ständiger rechtlicher Unsicherheit betrieben, während die SEC die Durchsetzung ohne klare Grenzen verfolgte. Dieses Gesetz versucht, diese Dynamik zurückzusetzen, indem es feste Zuständigkeitsgrenzen zwischen der SEC und der CFTC zieht. Es definiert, was unter das Wertpapierrecht fällt, und weist den Rest der Aufsicht über Rohstoffe zu, wodurch das lang ersehnte regulatorische Handbuch geschaffen wird, auf das institutionelles Kapital gewartet hat. Ein überarbeiteter Entwurf tauchte am 12. Januar im Senat auf, mit derzeit laufenden Ausschussmarkierungen. Der Vorschlag enthält sogar eine „Innovationsausnahme“, die vom neuen SEC-Vorsitzenden Paul Atkins unterstützt wird. Dennoch ist Konsens alles andere als garantiert.
Der #stablecoin Rewards Flashpoint
Coinbase war einer der lautstärksten Befürworter des CLARITY-Gesetzes – bis zu einem gewissen Punkt. Diese Unterstützung könnte schwinden, wenn der Gesetzesentwurf die Belohnungen für Stablecoins einschränkt. Diese Belohnungen ermöglichen es den Nutzern, Erträge auf Vermögenswerte wie USDC zu erzielen, und sie bilden einen bedeutenden Teil des Einnahmemodells von Coinbase. Traditionelle Banken lobbyieren aggressiv, um zu verhindern, dass Nicht-Banken solche Produkte anbieten, und argumentieren, dass Krypto-Plattformen Banken ähneln, ohne die gleichen regulatorischen Standards zu erfüllen. Für Coinbase ist dies nicht verhandelbar. Abonnements und Dienstleistungsumsätze, einschließlich Belohnungen, erzielten im vergangenen Jahr fast 700 Millionen Dollar. Das Entfernen dieser Einkommensquelle würde das Geschäft erheblich schwächen, insbesondere in Zeiten geringer Handelsaktivität.
Was Zählt Als „Reif“ #blockchain
Für Entwickler könnte Abschnitt 205 die folgenreichste Bestimmung im Gesetzesentwurf sein. Er führt einen formellen Weg ein, um ein Netzwerk als dezentral anerkannt zu werden. Wenn ein Projekt die SEC benachrichtigt und innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens kein Widerspruch einlegt, kann sein Token als digitales Gut neu klassifiziert werden und fällt unter die Aufsicht der CFTC. Um sich zu qualifizieren, müssen drei Kriterien erfüllt sein: Keine einzelne Entität darf mehr als 20 % des Angebots kontrollieren, der Wert des Tokens muss aus der Nutzung des Netzwerks und nicht von einem zentralen Promoter stammen, und keine Partei darf einseitige Kontrolle über Protokolländerungen behalten. Coinbase argumentiert, dass diese Regeln schließlich die notwendige Sicherheit bieten, um in den USA ohne Angst zu bauen.
Warum Timing So Wichtig Ist
Die Dringlichkeit, das CLARITY-Gesetz zu verabschieden, ist politisch. Pro-Krypto-Gesetzgeber haben derzeit einen knappen Vorteil, aber die Midterm-Wahlen 2026 könnten dieses Gleichgewicht kippen. Ein Machtwechsel könnte den Gesetzesentwurf auf unbestimmte Zeit verzögern, bis 2027 hinauszögern oder zu einer härteren Überarbeitung führen. Für Investoren und Unternehmen könnte dieses Zeitfenster die einzige realistische Chance sein, einen funktionierenden regulatorischen Rahmen zu sichern, bevor sich die politische Landschaft ändert.
Ein entscheidender Moment für die US-Krypto-Politik
Die nächsten drei Monate werden signalisieren, ob die Vereinigten Staaten beabsichtigen, in der digitalen Finanzwelt zu führen oder weiterhin in regulatorischer Unsicherheit zu treiben. Für Coinbase stellt das CLARITY-Gesetz den endgültigen Übergang vom Außenseiter der Branche zum regulierten Akteur dar. CEO Brian Armstrong hat klar gesagt: Klarheit ist bedeutungslos, wenn sie die Anreize beseitigt, die Krypto funktional machen. Coinbase ist bereit, die politische Unterstützung zurückzuziehen, um sein Kernmodell zu verteidigen. Der Ausgang dieses Stillstands wird nicht nur die Zukunft eines Unternehmens prägen, sondern auch den Verlauf des gesamten US-Krypto-Marktes.
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