TRUMP, GRÖNLAND UND DER PSYCHOLOGISCHE SCHLAG AUF DEN MARKT
Ohne den Friedensnobelpreis scheint Präsident Trump auf eine andere "Front" überzugehen: Grönland.
Von der Drohung mit Zöllen gegen Europa bis hin zu Äußerungen über "das Recht, Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit zu kontrollieren", ist die Geschichte nicht mehr rein diplomatisch, sondern hat sich zu einem geopolitischen – finanziellen Hebel im typischen Trump-Stil entwickelt.
Im Grunde genommen bleibt es die gleiche vertraute Taktik:
Schockierende Informationen → Instabilität anheizen → den Gegner an den Verhandlungstisch drängen.
Doch die Konsequenzen sind diesmal größer, da sie direkt NATO, EU und die transatlantische Handelsordnung betreffen.
Der Markt reagierte sehr "richtig":
VIX steigt, Gold – Silber steigen, Aktien und Krypto wackeln heftig.
Bitcoin fällt tief, nicht weil die interne Situation sich verschlechtert hat, sondern weil Kapital aus riskanten Vermögenswerten abfließt, wenn die geopolitische Unsicherheit sprunghaft ansteigt.
Bemerkenswert:
Es handelt sich nicht um eine strukturelle Krise, sondern um einen politischen Schock.
Wenn sich die Geschichte wiederholt, bleibt das vertraute Szenario: Drohung → Mäßigung → Kompromiss → der Markt erholt sich stark.
Der Herr Trump "stört", die Krypto-Brüder leiden kurzfristig.
Doch genau solche chaotischen Phasen eröffnen oft die besten langfristigen Einstiegspunkte.
