Präsident Donald Trump hat der Führung des Iran öffentlich gedankt, nachdem er erklärt hatte, dass Teheran die geplanten Hinrichtungen von über 800 Gefangenen abgesagt hat – ein Schritt, von dem er behauptet, dass er direkt seine Entscheidung beeinflusst hat, von einem möglichen Militärschlag abzusehen.
In einer Nachricht, die er am Freitag auf seiner Social-Media-Plattform postete, schrieb Trump, dass er den Iran „sehr respektiert“, weil er die Hinrichtungen abgesagt hat, die angesichts intensiver landesweiter Proteste und zunehmenden internationalen Drucks weit verbreitet berichtet wurden.
"Ich respektiere sehr, dass alle geplanten Hinrichtungen, die gestern stattfinden sollten (über 800 davon), von der Führung des Iran abgesagt wurden. Danke!" Trump postete.
Eine überraschende Wendung
Dies markiert einen dramatischen Tonwechsel im Vergleich zu den Tagen zuvor, als der Präsident vor „gravierenden Konsequenzen“ warnte und andeutete, dass die USA "bereit und geladen" seien, falls Iran Massenhinrichtungen durchführe. Bei der Abreise nach Mar-a-Lago betonte Trump, dass die Entscheidung zur Deeskalation seine eigene war: „Niemand hat mich überzeugt. Ich habe mich selbst überzeugt.“
Der Kontext
Die Situation folgt Wochen tödlicher Unruhen im Iran, die Ende Dezember 2025 begannen. Während Trump die „Absage“ für den Rückgang der Spannungen verantwortlich macht, bleibt die Realität vor Ort unklar:
Widersprüchliche Narrative: Während Trump von 800 abgesagten Hinrichtungen spricht, haben iranische Beamte eine so spezifische Zahl oder einen formellen Vollstreckungsstopp für so viele Personen nicht öffentlich bestätigt.
Militärische Haltung: US-Vermögenswerte bleiben in der Region, aber die unmittelbare Bedrohung durch einen Luftangriff scheint vorerst nachgelassen zu haben.
Inländische Auswirkungen: Menschenrechtsgruppen schätzen, dass die Zahl der Toten bei den jüngsten Razzien über 2.000 liegt, während die staatlichen Medien behaupten, dass "Ruhe" wiederhergestellt wurde.
WELTBEOBACHTUNG: Die Straßen von Teheran und anderen großen Städten bleiben ein Pulverfass. Trotz der „rosaroten“ Einschätzung des Präsidenten köcheln die zugrunde liegenden Probleme, die die Proteste antreiben – wirtschaftlicher Zusammenbruch und politische Frustration – unter einer schweren Sicherheitspräsenz weiter.