DONNER ÜBER KODAK
I. Die Festung der Unterdrückung
Auf der wilden Klippe, wo der Überschall brüllt,
Kodak erhob sich – eine steinerne Bastion.
Er konnte den kozakischen Weg durchbrechen,
Die Willenskraft in einen eisernen Schlaf versiegelt.
Fremde Fahnen, die Zähne der feindlichen Kanonen gefletscht,
Die polnische Besatzung bewacht die Steppe...
Doch wusste er nicht, dass ein mächtiger Gegner da war:
Schon kommt Suli ma – die Ketten zu zerbrechen.
II. Nächtlicher Angriff
Die Schwellen schlafen... Doch Sulima schläft nicht.
Die schwarze Nacht ergoss sich wie Teer.
Hinter den Schultern — unsichtbare Kraft,
Im Herzen — Wut, die in der Gefangenschaft gewachsen ist.
Sie gingen nicht — sie krochen, wie Giftschlangen im Gras,
Wir atmeten nicht — wir tranken den dichten Nebel.
Plötzlich — ein Blitz! In den feurigen Kämpfen
Zitterte der Kodak, das goldene Schloss.
III. Kampf um die Freiheit
Die Geschütze flogen kopfüber.
Die Eichenpforte knarrte.
Das ist Sulima, der gekommen ist zu zählen,
Wie viel Blut und Härte hat sie geschluckt!
Kurzes Pfeifen — und die Haken flogen.
Wie Falken stiegen die Menschen auf die Mauern.
Zitterten die Polen, fielen die Soldaten,
Denn der Tod kam, wo man nicht erwartete, überall.
IV. Die Asche des Imperiums
Er stand auf den Ruinen wie ein Rächer,
Die goldene Medaille — Sonne im Rauch.
Er ist für die Freiheit — ein lebendiger Herald,
Was Ewigkeit und Dunkelheit zerreißen wird.
„Bau, Ljasche, wenigstens Wände bis zum Himmel,
Auch wenn du die Schwelle in Eisen legst —
Der Kosak braucht nur den Himmel.
Damit er seine Freiheit bewahrt!
V. Echo der Jahrhunderte
Es donnerte, es donnerte über dem Luh,
Es rollte hallend in die Steppen:
Sulima ging mit dem Kodak-Pflug —
Und die Ketten zerfielen zu Staub.
Nur die kalte Dnipro-Welle.
Er wäscht die Felsen von Asche und Übel...
So wurde die nationale Seele gehärtet,
So stieg der unsterbliche Ruhm empor.
EPILOG: ERBEN DES DONNERS
Jahrhunderte sind vergangen... Doch der Himmel ist derselbe.
Der Dnipro fließt nach wie vor zum Meer.
Aber über uns, den modernen Söhnen,
Sulimovs Schatten steht unruhig.
Die Namen haben sich geändert, die Geschütze haben sich verändert,
Und wieder aus dem Osten — der Rauch der Eroberer.
Und wieder müssen wir Mauern niederreißen,
Damit das Land für immer jung bleibt.
Die heutigen Ritter — in Pixeln, in Stahl,
Sie tragen ihren Kodak auf eigenen Schultern.
In jedem Herzen — die Hauptfeuer,
Was niederträchtigkeit, Dunkelheit und Angst verbrennen wird.
Nicht mit Gold gemessen ist unser Mut,
Und durch die Treue zu dem Land, wo die Vorfahren liegen.
In den Händen — kein Säbel, sondern der Eid der Wahrheit,
Und der Geist von Sulima — durch die höllischen Flammen.
Wir sind die Funken des gleichen überirdischen Feuers,
Was Kodak in der nächtlichen Stille verbrannte.
Wir sind die Geschwister der heiligen Freiheit,
Gehärtet im Leid, im heiligen Krieg.
Und solange die Helden an der Schwelle stehen,
Solange hinter den Schultern — sowohl Glaube als auch Verwandtschaft,
Es wird auf der Welt keine solche Kraft-Waffe geben,
Die unseren kosakischen Gang zähmen kann!
Denn Glück ist der Moment, der im Kampf gehärtet wurde,
Das ist die Freiheit, die wir niemandem geben werden.
Sie wurde einst von Sulima geschenkt —
Und wir bringen sie heute nach Hause.
...Nun Freunde, die Grafiken später..?

