Finanzminister Scott Bessent erhöht den Druck auf die Federal Reserve und fordert weitere Zinssenkungen, wobei er diese als den fehlenden Schlüssel in der wirtschaftlichen Vision von Präsident Donald Trump für das Jahr 2026 darstellt.

In einer Rede vor dem Economic Club of Minnesota am Donnerstag erklärte Bessent:

"Die Senkung der Zinssätze wird sich spürbar auf das Leben jedes Bewohners von Minnesota auswirken. Es ist der eine fehlende Baustein für eine noch stärkere wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb darf die Fed nicht zögern."

Trump-Programm gewinnt an Dynamik – aber die Fed ist zu langsam

Die Federal Reserve hat bereits dreimal im späten Jahr 2025 Zinssenkungen vorgenommen, insgesamt 75 Basispunkte. Der Leitzins liegt derzeit zwischen 3,5 % und 3,75 %. Die Geschwindigkeit der Entspannung wird jedoch voraussichtlich deutlich abnehmen. Märkte rechnen derzeit mit nur zwei weiteren Zinssenkungen, während die eigenen Prognosen der Fed-Offiziellen darauf hindeuten, dass möglicherweise nur eine weitere erfolgen könnte.

Laut Bessent reicht das nicht aus. Er ist zu einem der lautesten Befürworter einer aggressiveren Geldpolitik geworden, die es der Trump-Regierung ermöglicht, ihre wirtschaftspolitische Strategie, die auf Steuersenkungen, Deregulierung und starken wachstumsfördernden Maßnahmen basiert, vollständig umzusetzen.

Wer wird die Fed als Nächstes führen? Zwei Kevins im Rampenlicht

Bessent überwacht zudem die Suche nach dem nächsten Fed-Vorsitzenden, dessen Amtszeit im Mai 2026 ausläuft. Die Kurzliste hat sich auf fünf Namen reduziert, wobei Kevin Hassett, ehemaliger wirtschaftspolitischer Berater des Weißen Hauses, und Kevin Warsh, ehemaliger Fed-Vizepräsident und Kritiker der lockeren Geldpolitik nach 2008, als Favoriten gelten.

Die Entscheidung wird nicht nur die Richtung der Zinssätze, sondern auch das Vertrauen der Märkte in die finanzielle Stabilität der USA prägen.

Inflation: Ein Risiko, das es wert ist?

Kritiker argumentieren, dass eine zu lockere Politik die Inflation wieder entfachen könnte, selbst wenn der Arbeitsmarkt Anzeichen einer Beruhigung zeigt. Bessent betont jedoch, dass die Vorteile die Risiken überwiegen, insbesondere im Rahmen von Trumps wirtschaftspolitischer Doktrin.

„Im Jahr 2025 legte der Präsident die Grundlage für ein starkes Wachstum: mit der historischen Verabschiedung des One Big Beautiful Bill, Handelsabkommen, die Jahrzehnte globaler Ungleichgewichte neu schrieben, und einer kühnen Deregulierungsagenda, die amerikanische Unternehmer und Unternehmen stärkte. Nun, im Jahr 2026, beginnen wir, die Früchte der America-First-Agenda von Präsident Trump zu ernten.“

Trump’s Doktrin umfasst neue Konjunkturmaßnahmen, Bundesinfrastrukturprojekte und Bemühungen, die heimische Fertigung wiederzubeleben – alles abhängig von einer fortgesetzten geldpolitischen Unterstützung.

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