Die Finanzmärkte nutzen häufig das Metapher eines "fallenden Messers", um eine Wertpapierposition zu beschreiben, die einen schnellen und steilen Preisverfall erfährt. In einem solchen Szenario ist die Verkaufsmacht derart intensiv, dass das Versuch, vor der endgültigen Bodenbildung "den Einbruch zu kaufen", zu erheblichen Kapitalverlusten führen kann. Anfang Januar 2026 zeigt das Bitcoin $BTC -Diagramm mehrere technische Signale, die auf eine hochgeschwindige Abwärtsbewegung hindeuten und Analysten veranlassen, Marktteilnehmer vor vorzeitigen Einstiegen zu warnen. Nach einer Phase extremer Volatilität, in der das Asset von seinem Allzeithoch nahe bei 126.000 USD zurückgegangen ist, erscheint die aktuelle Preisbewegung im Bereich von 90.000 bis 91.500 USD prekär.
Technische Warnsignale und "Gefahren"-Zonen
Die jüngste technische Analyse zeigt eine Aufhebung kritischer Unterstützungsniveaus, die bisher die bullische Entwicklung stützten. Die durch die aktuellen Charts signalisierte "Gefahr" beruht auf einer Kombination von bärischen Indikatoren, darunter ein negativer Kreuzungssignal im #MACD (Moving Average Convergence Divergence) und der Preis, der unter die 50-Wochen-Durchschnittslinie fiel. Historisch gesehen gerät $BTC in eine Entdeckungsphase, wenn diese strukturellen Unterstützungen nicht gehalten werden, wobei das nächste psychologische und technische Bodenniveau erheblich niedriger liegen könnte – möglicherweise zwischen 70.000 $ und 80.000 $. Die Anwesenheit von "langen oberen Schatten" auf den jüngsten Wochenkerzen deutet darauf hin, dass jeder Versuch einer Erholung mit aggressivem Verkaufsdruck konfrontiert wird, was die These eines "fallenden Messers" weiter untermauert.
Marktstimmung und makroökonomischer Druck
Abseits der Charts verstärken sich breitere makroökonomische Faktoren, die den Abwärtsdruck erhöhen. Der Markt befindet sich derzeit in einer "Risiko-Off"-Umgebung, beeinflusst durch geopolitische Unsicherheiten und sich verändernde regulatorische Rahmenbedingungen Anfang 2026. Obwohl institutionelle Zuflüsse über Spot #EFTs eine vorübergehende Stütze boten, deuten die enormen Liquidationsvolumina – insgesamt Hunderte Millionen Dollar in den letzten Sitzungen – darauf hin, dass der Markt derzeit von Zwangsaltern und Panik getrieben wird. In dieser hochvolatilen Lage besteht das Hauptrisiko nicht nur in dem Preisabfall selbst, sondern in der fehlenden klaren "Erschöpfung"-Volumen, die normalerweise einen echten Marktboden vorhergeht.

