Die Aktien des Unternehmens 'Strategy' stiegen am Dienstag nach dem Handel um mehr als 6 %, nachdem MSCI angekündigt hatte, dass sie nicht mit ihrem Vorschlag fortfahren werden, digitale Vermögensverwahrungsunternehmen (DATCOs) während der Überprüfung im Februar 2026 aus ihren Indizes zu entfernen.
Dieser Anstieg kam nach einer Sitzung, in der die Aktie des Unternehmens um etwa 4 % fiel und nahe 158 Dollar schloss, was sie um etwa 67 % im Vergleich zu ihrem Höchststand im Juli 2025 bei 434 Dollar niedriger macht, laut Daten von 'Yahoo Finance'.
Trotzdem ist der Aktienkurs seit Beginn des Jahres um etwa 4 % gestiegen.
MSCIs Entscheidung bedeutet, dass „Strategy“ – früher bekannt als „MicroStrategy“ – weiterhin in den weltweiten, investierbaren MSCI-Indizes zusammen mit anderen Unternehmen verbleibt, die Bitcoin in ihren Bilanzen halten.
Obwohl MSCI beschlossen hat, die derzeitige Bewertung dieser Unternehmen vorerst beizubehalten, bleibt die Unsicherheit bestehen, ob sie in Zukunft weiterhin zur Aufnahme in die Indizes berechtigt sind.
MSCI erklärte, dass sie umfassendere Konsultationen über die Bewertung von nicht operativen oder investitionsorientierten Unternehmen durchführen wird, nachdem Anleger gewarnt hatten, dass einige dieser Unternehmen mittlerweile eher an Investmentfonds erinnern, die nicht für die Aufnahme in MSCI-Aktienindizes qualifiziert sind.
Bis zur Beendigung dieser Überprüfung werden Unternehmen, die als DATCOs gelten und digitale Vermögenswerte besitzen, die mindestens 50 % oder mehr ihres Gesamtvermögens ausmachen, weiterhin in den Indizes verbleiben, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen. Jegliche Erhöhungen der Aktienzahlen oder Einstiegsgewichte werden gestoppt, und die Aufnahme neuer Unternehmen oder deren Aufstieg in Größenklassen wird verschoben.
MSCI hatte diesen Vorschlag zur Ausschließung dieser Unternehmen bereits im Oktober vorgelegt, was Besorgnis hinsichtlich möglicher Kapitalabflüsse in Höhe von bis zu 8,8 Milliarden Dollar auslöste.
Der Vorschlag wurde zudem als Faktor betrachtet, der zusätzlichen Druck auf „Strategy“ ausübt, insbesondere da sich der Aktienkurs stark bewegt hat, was mit dem Rückgang des Bitcoin und der Marktschwankungen zusammenhängt.
Daraufhin bat „Strategy“ die MSCI-Aktienindizes-Kommission, den Vorschlag erneut zu überprüfen, da sie ihn als ungerecht empfindet, indem er operative Unternehmen, die digitale Vermögenswerte verwalten, mit Investmentfonds gleichsetzt. Zudem könnte dies zu Marktstörungen führen und den Richtlinien der digitalen Finanzpolitik der Vereinigten Staaten widersprechen.
