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Wladislaw Chomenko
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Venezolanische Soldaten auf einem russischen Schützenpanzer BTR-82A. Foto: EPA Miguel Gutiérrez
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Die Regierung von Venezuela hat einen Notstand ausgerufen, der für das gesamte Hoheitsgebiet des Landes gilt.
Diese Entscheidung wurde nach einem großangelegten US-Angriff auf Caracas und andere Regionen getroffen, der zur Festnahme von Präsident Nicolas Maduro führte, berichtet InfoDefensa.
Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez gab eine Erklärung im Namen der Armee ab, in der er die volle Unterstützung für das Regierungsdekret bestätigte. Er betonte, dass die Armee angesichts äußerer Aggression „vereint und geschlossen“ bleibt.
In einer Ansprache im staatlichen Fernsehen nannte Padrino Maduros Beschlagnahme eine „feige Entführung.“ Er fügte hinzu, dass dies nach dem „kaltblütigen Mord“ an einem Teil der Präsidialgarde geschah.
Die Bolivarischen Nationalen Streitkräfte riefen die Bürger auf, ruhig zu bleiben und interne Konflikte zu vermeiden. Die militärische Führung betonte, dass die Hauptaufgabe jetzt darin besteht, Stabilität und Ordnung im Land zu gewährleisten.
General Vladimir Padrino Lopez, Verteidigungsminister von Venezuela. Fotoquelle: Prensa FANB
Laut offiziellen Daten umfassten die US-Angriffe nicht nur Caracas, sondern auch die Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira. Sowohl militärische als auch zivile Ziele wurden beschädigt, was zur Ausrufung eines Notstands führte.
Das Dekret über den Commonwealth von Venezuela aktiviert Artikel 338 der venezolanischen Verfassung. Dies ermöglicht der Regierung, bestimmte Freiheiten vorübergehend einzuschränken, einschließlich Bewegung und Versammlung, garantiert jedoch gleichzeitig den Erhalt der grundlegenden Rechte der Bürger.
Zuvor sagte der US-Außenminister Marco Rubio, dass das Hauptinstrument des Drucks die militärische „Quarantäne“ Blockade der Ölexporte bleibt.
Ihm zufolge werden die Sanktionen und die Kontrolle über Tanker fortgesetzt, bis Caracas das staatliche Ölunternehmen für ausländische Investitionen, insbesondere amerikanische, öffnet.
US-Beamte haben erklärt, dass sie einen weiteren Einsatz von Truppen in Venezuela nicht ausschließen, wenn es im amerikanischen Interesse liegt.
US-Außenminister Marco Rubio. Fotoquelle: Kevin Dietsch/Getty Images
Rubio betonte, dass die großangelegte Verlegung der Flotte in der Karibik weiterhin die Einnahmen des Regimes blockieren wird.
Der US-Marinebeamte sagte außerdem, dass es seit der Operation in Venezuela keine wesentlichen Änderungen in der Zusammensetzung der US-Marinekräfte in der Region gegeben hat.
