Gerade nachdem ich Doudou gefüttert hatte, habe ich eine Weile starr auf diese $BTC -Langfrist-Kerze geschaut.

Tesla lässt diesmal die Bitcoin-Bestände weiter einfach liegen, schreibt aber eine Abschreibung von 112 Millionen US-Dollar an—und ich finde, das ist ein ziemlich emotionsgeladener Move.

Es ist nicht so jemand, der im Krypto-Bereich irgendwelche Parolen brüllt.

Es wählt „weder aufstocken noch reduzieren“. Das Gefühl, das rüberkommt, ist eher: Ein Großkonzern kann sich an der Volatilität stören, im Quartalsbericht einen Treffer hinnehmen, aber muss deshalb nicht sofort die Chips wegwerfen.

Das wird ein bisschen mit der US-Börsen-Seite bei der „Tech-Cash-Reserve“-Erzählung mitschwingen.

Nicht so, als müssten jetzt alle plötzlich lernen, wie Tesla Coins kauft.

Sondern eher: Der Markt fängt an, stillschweigend zu akzeptieren, dass $BTC in der Bilanz eines Unternehmens inzwischen nicht mehr ganz so absurd wirkt wie in den Jahren zuvor.

Gerade jetzt jedoch wackelt $BTC im Spot noch um die 66.125 US-Dollar herum, und in den 24 Stunden hat sich fast nichts bewegt—eher wirkt es, als würde die Stimmung festgehalten, ohne richtig auseinanderzugehen.

Am unpassendsten ist, dass das Kontrakt-Volumen im Handel ganze 6,5-mal so hoch ist wie beim Spot.

So eine Struktur sieht nicht nach „ganz entspanntem Anstieg“ aus. Es wirkt eher, als würden viele die Stimmung anfeuern—oben bleibt der Kurs scheinbar flach, aber darunter ist es ziemlich verkrampft.

Meine Trader-Freundin hat das gestern Abend auch gesagt: Das, was einen jetzt am meisten nervt, ist nicht der Rückgang—sondern dass die Nachrichten nach und nach eher warm klingen, die Kursbewegung aber keine so stimmige Fortsetzung liefert.

Da stimme ich zu.

Diese Tesla-News geben Pluspunkte dafür, dass „institutionelle Akteure bereit sind, $BTC weiterhin als Reserve zu betrachten“.

Aber sie sind nicht so stark, dass sie den Coin-Preis alleine hochziehen können—vor allem nicht, wenn der Hebel in dieser Lage eher nach „viel Leverage“ riecht.

Darum ist meine Haltung eher abwartend. Ich gehe nicht hinterher und kaufe nicht aggressiv Long.

Wenn es wirklich eine bequemere Gelegenheit gibt, warte ich lieber, bis er über die 66.000-Marke stabil steht—oder er soll stattdessen nochmal nach unten durchwaschen, damit die Stimmung einmal komplett gereinigt ist.

Ganz ehrlich: In so einer Phase, in der die Nachrichtenlage eher freundlich wirkt, der Kurs aber trotzdem verkrampft läuft, ist es am leichtesten, dass Leute den Kopf verlieren.

Das Handy auf dem Schminktisch hat eben noch geleuchtet. Ich hab kurz draufgeschaut und wieder weggeklappt—ich hab Angst, dass ich aus Versehen ungeduldig wilde Trades aufmache 😭

Der Markt verändert sich. Was heute gilt, muss morgen nicht mehr passen. $BTC #Bitcoin