Öl ist wieder auf dem Vormarsch.

Rohöl ist über 86 US-Dollar pro Barrel gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit 40 Tagen erreicht – nach der 11. aufeinanderfolgenden Nacht mit US-Schlägen gegen den Iran.

Die Märkte reagieren auf zunehmende Befürchtungen, dass sich der Konflikt weiter über den Nahen Osten ausbreiten könnte – eine Region, die für die globalen Energieversorgung eine enorme Rolle spielt. Jeder neue Schlag erhöht die Sorgen über mögliche Störungen bei der Ölproduktion und den Transport- bzw. Schifffahrtsrouten, wodurch Händler verstärkt kaufen, während die Preise steigen.

Wenn die Spannungen weiter zunehmen, könnten höhere Ölpreise schnell die Kraftstoffkosten, den Transport, die Inflation und sogar die Aktienmärkte weltweit beeinflussen.

Derzeit beobachten Anleger jede Schlagzeile genau, denn der nächste Schritt im Konflikt könnte entscheiden, wohin sich der Ölpreis als Nächstes bewegt. Das wird inzwischen mehr als nur eine geopolitische Geschichte. Es entwickelt sich zu einem bedeutenden Marktereignis mit weltweiten Folgen.