In den ersten fünf Tagen dieses Jahres stieg die Marktkapitalisierung von Bitcoin um mehr als 100 Milliarden Dollar. Ein verlockendes Bild, das einige dazu verleitet, zu glauben, dass das Tief bei 81.000 bereits der Vergangenheit angehört.

Aber… schauen wir etwas genauer hin.

Zu Beginn einer echten Aufwärtsbewegung sehen wir Bitcoin an der Spitze, führen den Markt an und steigern seine Dominanz gegenüber alternativen Währungen.

Aber was passiert jetzt?

Alternative Coins führen die Entwicklung an, während die Dominanz von Bitcoin zurückgeht – ein Muster, das als "Entlastungsphase" bekannt ist, nicht als Beginn einer neuen Phase.

Auffälliger ist das Verhalten großer Wallets.

Einheiten, die zwischen 100 und 1000 BTC halten, kaufen nicht… sondern verkaufen.

Derselbe Portefeuille betrat den Markt bei früheren Tiefpunkten – und heute verlässt er ihn.

Und wenn wir die Indikatoren auf der Blockchain (on-chain) betrachten, stellen wir einen kontinuierlichen Rückgang des Nettoguthabens an Bitcoin in aktiven Wallets fest, ein klassisches Verhalten, das Hochphasen von Zyklen begleitet.

Selbst technisch haben wir dieses Szenario bereits gesehen:

Nach dem Hoch von 2021 kehrte der Preis zurück, um den 50-Wochen-Durchschnitt zu testen... bevor er erneut darunter sank.

Bedeutet das, dass Bitcoin nicht steigen wird?

Nicht unbedingt.

Wir könnten eine Ausdehnung bis 102K–104K erleben, aber das ändert nichts an der Natur der aktuellen Phase, die darauf hindeutet, dass wir noch immer am Ende eines vorherigen Zyklus, nicht am Beginn eines neuen, stehen.

Dazu kommt der ISM-Indikator für die Industrie, der derzeit unter 50 liegt und sich in fallender Richtung bewegt – was jede Chance auf eine nachhaltige Erholung in naher Zukunft schwächt.

Zusammenfassung?

Die Märkte zeigen Zuversicht, aber die Daten sagen: Sei vorsichtig.

Vielleicht ist Geduld in dieser Phase stärker als Begeisterung.

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