Telegram’s IPO-Ambitionen: Kann 2 Milliarden US-Dollar Umsatz rechtliche und Kryptorisiken kompensieren?
Mit Eintreten des Jahres 2026 verfolgt Telegram ein voljähriges Umsatzziel von 2 Milliarden US-Dollar. Obwohl die Nutzerbasis die Marke von einer Milliarde überschritten hat, wird der Weg zu einer Börsennotierung aufgrund externer Druckfaktoren zunehmend enger.
Die Herausforderungen der Zukunft:
Rechtliche Hürden: Anhaltende Gerichtsverfahren in Frankreich im Zusammenhang mit dem Gründer Pavel Durov haben den IPO-Termin, ursprünglich für Ende 2025 geplant, offenbar verschoben.
Anleihe-Fälligkeit: Telegram steht vor einer entscheidenden Frist im März 2026 für seine 7%-Konvertibel-Anleihen. Das Unternehmen hat aktiv Anleihen zurückgekauft, doch 500 Millionen US-Dollar Anleihen bleiben aufgrund westlicher Sanktionen in Russland blockiert.
Institutionelle Unterstützung: Prominente Investoren wie BlackRock und Mubadala beteiligten sich an einer Anleiheemission im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar im Mai 2025, was darauf hindeutet, dass das institutionelle Interesse weiterhin stark ist, sobald sich die regulatorischen Unsicherheiten klären.
Die zentrale Frage für 2026: Kann Telegram von einem „kryptounterstützten“ Unternehmen zu einem traditionell profitablen Tech-Riesen werden, bevor die großen Schuldenfälligkeiten eintreten?
