Im Jahr 2025 wurde der Kryptowelt eine überzeugende Geschichte verkauft: institutionelles Geld fließt endlich in digitale Vermögenswerte, was Glaubwürdigkeit, Liquidität und den lang erwarteten Aufwärtstrend bringt. Große Akteure sollten in den Markt eintreten – traditionelle Finanzinstitute (TradFi) planten, Kapital in Bitcoin, Alternativen und DeFi zu investieren. Doch wenn man zurückblickt und schaut, was tatsächlich passiert ist, ist die Geschichte ganz anders.

Bitcoin-ETFs standen im Rampenlicht – aber das war die einzige echte institutionelle Geschichte

Es gibt keinen Zweifel daran, dass 2025 signifikante Kapitalzuflüsse in Bitcoin stattfanden, insbesondere über US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs. Diese Produkte wiesen während des ganzen Jahres stabile Zuflüsse auf, wobei einige Wochen Milliarden von Dollar in Bitcoin-Exposition fließen ließen. Doch das erzählt nur einen Teil der Geschichte – nämlich den Bitcoin-Teil. �

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Die breitere institutionelle These war viel weiter gefasst: Investoren sollten nicht nur in Bitcoin, sondern auch in Altkoins, dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi) und andere Web3-Innovationen diversifizieren. Stattdessen war die Realität viel enger gefasst.

Kein traditionelles Finanzkapital in Altkoins & DeFi?

Laut Kyle Reidhead – Mitinhaber und Leiter der Forschung bei Milk Road – wurde die Erzählung vom institutionellen Eintritt übertrieben. In seiner Analyse floss kein bedeutender TradFi-Kapitalstrom in Altkoins oder DeFi-Produkte im Jahr 2025. Stattdessen:

Institutionen konzentrieren sich auf sichere, regulierte Produkte wie Bitcoin-ETFs.

TradFi-Akteure ignorierten größtenteils die spekulativeren Ecken des Kryptomarktes.

Wo das Kapital floss, geschah es oft durch Privatanleger oder kryptonative Fonds, nicht durch traditionelle Wall-Street-Zuteilungen.

Kyle argumentiert, dass Anlegern eine halbe Wahrheit verkauft wurde: Bitcoin könnte institutionelles Interesse wecken, aber der Rest des Kryptomarktes wurde zurückgelassen – und genau dort liegt das spannende Potenzial. �

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Warum Ist Das So Passiert?

Es gibt einige wesentliche Gründe für dieses Missverhältnis:

1. Regulatorische Sicherheit = Nur Bitcoin

Institutionelle Anleger bevorzugen überwiegend regulierte, transparente Produkte. Spot-Bitcoin-ETFs erfüllen diese Kriterien. Aber Altkoin- und DeFi-Produkte – mit unklarerer regulatorischer Überwachung – bleiben in institutionellen Portfolios viel schwerer zu rechtfertigen.

2. Risikomanagement & interne Beschränkungen

Große Anleger leben und sterben nach Risikomandaten. Die Erzählung von Bitcoin als digitalem Gold erleichterte die Einordnung in Portfolios. Altkoins und DeFi-Produkte – selbst mit starken Fundamentaldaten – scheitern oft an traditionellen Risikomodellen.

3. Langsame Infrastruktur & Depotlösungen

DeFi-Protokolle verfügen nicht über denselben Grad an institutionellem Depotmanagement, Prüfungsstandards und Compliance-Infrastruktur, die große Investoren benötigen. TradFi betritt Märkte über regulierte, sichere Kanäle – nicht über offene DeFi-Protokolle.

Was hat sich 2025 verändert – und was blieb gleich?

Ja, es gab echtes Kapital, das 2025 in die Kryptowelt floss, aber es war viel enger gefasst, als es angepriesen wurde:

✔️ Einflüsse bei Bitcoin-ETFs – echtes institutionelles Interesse. �

❌ Große traditionelle Gelder in Altkoins – keine nennenswerten. �

❌ TradFi-DeFi-Zuweisungen – praktisch null.

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Das bedeutet nicht, dass institutionelles Geld Kryptowährungen hasst – es bedeutet lediglich, dass die Erzählung über umfassende Zuflüsse irreführend war.

Also Waren Wir Wirklich „Vergattert“?

In gewisser Weise – ja. Die Branche geriet in die Versuchung, dass institutionelles Kapital jeden Bereich des Kryptomarktes sofort verändern würde. Stattdessen sahen wir:

Fokus auf Wertvorrat (Bitcoin).

Langsame oder vernachlässigbare institutionelle Akzeptanz riskanterer Kryptobereiche wie DeFi und Altkoins.

Ein Markt, in dem Privatanleger und kryptonative Akteure immer noch die meisten Aktivitäten bestimmen.

Kyles Punkt ist nicht, dass Institutionen diese Bereiche niemals betreten werden – nur dass die Erzählung von 2025 das, was tatsächlich geschah, übertrieben hat. Der Mythos von überschwappenden institutionellen Zuflüssen über den gesamten Kryptomarkt hat sich einfach nicht erfüllt. �

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Was Das für Die Zukunft Bedeutet

Wenn institutionelle Anleger letztendlich erhebliche Kapitalbeträge in Altkoins und DeFi investieren sollen, wird der Markt folgendes benötigen:

✅ Klare regulatorische Rahmenbedingungen

✅ Reife Depot- und Risikoinfrastruktur

✅ Produkte, die institutionellen Risikoprofilen entsprechen

Bis dahin wird das breitere Kryptowährungsekosystem weiterhin größtenteils auf Privatanleger und kryptonative Kapital angewiesen sein – nicht auf das TradFi-Kapital, das viele für 2025 erwartet hatten.

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