Cathie Wood und ARK Invest haben in jüngster Zeit Aussagen gemacht, wonach BTC möglicherweise bereits den Boden erreicht hat, und dabei historische Muster zitiert.
Die Logik hinter dieser Einschätzung lautet: BTC ist Anfang Juli unter den 200-Wochen-Durchschnitt gefallen – diese Kennlinie wurde in der Vergangenheit jedes Mal, wenn sie unterschritten wurde, später zu einem markanten Ereignis, das den Boden für einen längerfristigen Bereich signalisiert hat. Einmal im späten Jahr 2018, einmal Ende 2022: Nach diesen beiden Unterschreitungen kam es innerhalb von 6 bis 12 Monaten jeweils zu einer deutlichen Erholungsphase.
ARK hat das Kursziel für einen BTC-Bullenmarkt im Jahr 2030 von 1,5 Millionen USD auf 1,2 Millionen USD gesenkt, unter anderem weil Stablecoins in Zahlungs-Szenarien einen Teil der Nachfrage ersetzt hätten, die zuvor BTC zugeschrieben wurde. Doch selbst das Kursziel von 1,2 Millionen USD ist an sich noch äußerst ambitioniert; die zugrunde liegende Annahme ist eine fortlaufend steigende institutionelle Allokationsquote.
Ich bewerte nicht, ob diese Prognose richtig oder falsch ist – bei Vorhersagen mit einem Zeithorizont von über 4 Jahren kann es zu erheblichen Abweichungen kommen. Aber das Unterschreiten des 200-Wochen-Durchschnitts als historisches Signal ist tatsächlich passiert: Historische Gesetzmäßigkeiten garantieren keine Wiederholung, aber sie verdienen es, als Referenzkoordinate betrachtet zu werden, nicht ignoriert.
Beeinflusst eure Sicht auf die aktuelle BTC-Position die Einschätzung von ARK? Diskutiert es in den Kommentaren.
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