Zwei Stunden nach Handelsstart geht ETH weiter nach unten. Bei 1851 ist es um fast 4 Prozent gefallen – komplett ein anderes Bild als bei Bitcoin.

Diese bärische Kerze ist etwas auffällig. Gleich nach dem Start wurde MA5 und MA20 durchbrochen, und der aktuelle Preis pendelt unterhalb der Mittellinie des Bollinger-Bands. RSI ist bei 35,1 – nur noch einen Schritt vom Oversold entfernt, aber es befindet sich bereits im schwachen Bereich.

Das Volumen ist dünn: nur etwa 40 Prozent des 20-Tage-Durchschnitts. Der Kursrutsch bei geringem Volumen zeigt, dass im Moment niemand bereit ist zuzugreifen.

MACD ist in einem bärischen Setup: DIF liegt unter der Nullachse, und ich sehe keine Anzeichen für eine Boden-Divergenz.

1844 ist das Tief der letzten 24 Stunden und zugleich eine wichtige Unterstützung. Wenn diese Zone noch einmal bricht, richtet sich der nächste Blick auf ungefähr 1820. Widerstand liegt oben bei 1946 – von dort aus wirkt der Rücklauf im Moment ziemlich weit.

Mein Plan ist wie folgt: Wenn der Rebound in der Zone 1860–1870 nicht stabil bleibt, ziehe ich in Erwägung, mit kleiner Positionsgröße Short zu probieren. Stop-Loss setze ich oberhalb von 1885, erstes Ziel 1844. Wenn 1844 bricht, geht es weiter Richtung 1820. Long lasse ich vorerst in Ruhe – nur falls unten ein Volumen-Engulfing-Muster (verschlingende Kerze) auftaucht, würde ich es in Betracht ziehen. Das ist mein persönlicher Plan; bei Verlusten beschuldigt mich nicht.

Diese Chartlage ist wirklich anstrengend. Ich mache erstmal Pause.

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