Die stille Warnung der Fed unter der Debatte über Zinssenkungen

Die Protokolle der Federal Reserve aus dem Dezember zeigen, dass die Entscheidungsträger zunehmend auf ein Risiko fokussiert sind, das selten Schlagzeilen macht, aber die Märkte schnell stören kann: die Straffung der Liquidität auf den Märkten für kurzfristige Finanzierungen. Während die Investoren weiterhin auf den Zeitpunkt zukünftiger Zinssenkungen fixiert sind, beobachten die Fed-Beamten Anzeichen dafür, dass die Bargeldreserven im Bankensystem fragiler werden.

Die Protokolle heben erhöhte und volatile Repo-Zinsen hervor, sich ausweitende Unterschiede zwischen den Marktzinsen und den von der Fed verwalteten Zinsen sowie eine wachsende Abhängigkeit von der ständigen Repo-Einrichtung der Zentralbank. Beamte warnten, dass die Reserven in eine Zone gefallen sind, in der selbst kleine Verschiebungen in der Nachfrage die Bedingungen für die nächtliche Finanzierung belasten könnten, was Vergleiche mit der Zeit vor dem Repo-Marktschock von 2019 zieht.

Saisonale Druckfaktoren, einschließlich Effekten am Jahresende auf die Bilanz und einem großen Frühjahrsabfluss, der mit Steuerzahlungen verbunden ist, könnten die Liquidität weiter verringern. In Reaktion darauf diskutierten die Entscheidungsträger mögliche Käufe von kurzfristigen Staatsanleihen, um ausreichende Reserven aufrechtzuerhalten, und erkundeten Möglichkeiten, die Liquiditätsunterstützungen der Fed zu normalisieren, um Störungen zu verhindern, bevor sie eskalieren.

Während die Märkte weiterhin stabile Zinssätze kurzfristig einkalkulieren, deuten die Protokolle darauf hin, dass die Aufmerksamkeit der Fed zunehmend dem „Plumbing“ des Finanzsystems gilt – und ob es die nächste Stressphase ohne Intervention bewältigen kann.

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