Nach dem bevorstehenden TGE wird der $GRVT-Token mehrere Quellen für Nachfrage haben.
Nutzer können $GRVT staken, um Membership freizuschalten und zusätzliche Vorteile über die GRVT-Börse und ihr Ökosystem hinweg zu erhalten.
Das ist nicht überraschend.
Was mir auffiel, war eine sehr häufige Quelle für Token-Nachfrage, die zumindest derzeit nicht Teil des Designs von GRVT zu sein scheint.
$GRVT verwenden, um Handelsgebühren zu bezahlen.
Wenn Nutzer Handelsgebühren in $GRVT zahlen müssten, würde jeder Handel ganz natürlich zusätzliche Nachfrage nach dem Token erzeugen.
Das wäre jedoch für die Nutzer mit unterschiedlichen Kosten verbunden.
Menschen wollen nicht nur niedrige Handelsgebühren. Sie möchten auch Handelsspesen, die vorhersehbar bleiben, damit die Berechnung von PnL, das Abstimmen von Trades und das Nachverfolgen der Performance unkompliziert bleiben.
Sobald Handelsgebühren mit einem Token bezahlt werden, dessen Preis sich ständig ändert, hören sie auf, eine feste Kostenposition zu sein.
Jedes Mal, wenn Nutzer ihr PnL berechnen oder ihre Handelshistorie abstimmen, müssen sie außerdem den Wert von $GRVT berücksichtigen, wenn jede Gebühr gezahlt wurde.
Und wenn sie einen $GRVT-Saldo speziell für Handelsgebühren vorhalten, bringt dieser Saldo seine eigenen Gewinne und Verluste mit sich – getrennt von der eigentlichen Handelsstrategie.
GRVT könnte also durchaus eine weitere Quelle für Nachfrage nach seinem Token schaffen, aber die Kosten würden letztlich über die Nutzererfahrung bezahlt.
Stattdessen scheint GRVT bereit zu sein, diese Nachfragequelle auf dem Tisch zu lassen.
Diese Entscheidung spiegelt GRVTs „User-First Token Discipline“ wider.
Anstatt die Volatilität seines eigenen Tokens in Handelsgebühren zu verlagern, um mehr Nachfrage zu erzeugen, lässt GRVT die Handelsgebühren einfach Handelsgebühren sein, während PnL die Performance der Trades selbst widerspiegelt.
Nutzer müssen nicht die Auswirkungen der Preisbewegungen von $GRVT von den tatsächlichen Ergebnissen ihrer Handelsstrategie trennen, nur um zu verstehen, wie sie abgeschnitten haben.
Die eigentliche Frage kommt später.
Während mehr $GRVT in Umlauf kommt und der Druck wächst, genug Nachfrage zu schaffen, um künftige Token-Freigaben zu absorbieren: Wird GRVT dann weiterhin die Nutzererfahrung an erste Stelle setzen und der „User-First Token Discipline“ von GRVT treu bleiben?
Oder @grvt_io wird die Ausweitung der Token-Nachfrage irgendwann Vorrang bekommen?
$SKHYNIX #grvt