Die implizite Volatilität von Bitcoin und Ethereum ist weiter gestiegen, da Händler die Nachfrage nach Bitcoin-Put-Optionen mit Fälligkeit im Juli bei den Kursniveaus von 55.000 bis 58.000 US-Dollar erhöht haben, wie QCP Capital berichtete.
Laut ChainCatcher sagte das Unternehmen, dass die Spannungen zwischen den USA und dem Iran 12 Tage nach der Unterzeichnung eines Memorandums zwischen beiden Seiten wiederaufgeflammt seien. Über das Wochenende kam es zu erneuten militärischen Auseinandersetzungen, außerdem beiderseitige Vorwürfe, gegen eine 60-tägige Waffenruhevereinbarung verstoßen zu haben. Dies belaste die Aussichten auf eine zweite Gesprächsrunde.
QCP Capital wies darauf hin, dass die Ölpreise nahe bei 70 US-Dollar geblieben seien, warnte jedoch, dass ein Aufwärtspotenzial bestehe, falls sich die Fördermenge langsamer als erwartet erholt.
In den Kryptomärkten nannte QCP Capital anhaltende Nettoabflüsse aus Spot-ETFs, Bedenken im Zusammenhang mit der Strategie sowie Druck auf US-Aktien als Faktoren, die die Stimmung belasten. Das Unternehmen verwies zudem auf bemerkenswerte Käufe von Bitcoin-Call-Optionen mit einem Strike von 64.000 US-Dollar, die am 17. auslaufen.
Mit Blick nach vorn sagte QCP Capital, dass die Märkte die Äußerungen von EZB-? Vorsitz Kevin Warsh beim EZB-Forum beobachten werden, zusammen mit dem ISM-Manufacturing-PMI und den Daten zu den US-Nonfarm-Payrolls. Da die Liquidität vor dem Feiertag voraussichtlich niedriger ausfallen dürfte, erwartet das Unternehmen, dass die Volatilität auf hohem Niveau bleibt.
