Wir bewerten diese Risiken nicht richtig und das ruiniert unsere Absicherungen.

Ich habe Situationen gesehen, in denen Nächte der Liquidation perfekt abgesicherte Portfolios zerbrechen lassen, wenn die Volatilität hoch ist. Auto-Deleveraging (ADL) ist die bevorzugte Lösung der Branche. Aber ehrlich? ADL ist sehr oft eine zu vereinfachte Regel – durch das erzwungene Schließen profitabler Trades, um das System am Laufen zu halten, und mit der Annahme, dass Solvenz ein akutes Problem sei.
Warum müssen Verluste immer realisiert werden? Eine interessante Lösung, die in diesem Bereich Gestalt annimmt, ist die hybride ZKsync-Architektur von GRVT. Sie schlagen ein neues Paradigma vor: den Liquidity Time-Value of Loss (L-TVL).
In ihrem Design ist vorgesehen, dass, wenn der Insurance Fund negativ wird, die Absicht des Protokolls nicht darin besteht, ein sofortiges ADL durchzuführen. Stattdessen verwendet es einen zeitlichen Socialized Loss Haircut nur für aktuelle Auszahlungen und implementiert ein Protokoll zur Begrenzung von Spot-Arbitrage. Aber wenn der Nutzer nicht aus dem Defizit abzieht, wäre es nicht ihre unmittelbare Belastung, und die Solvenz könnte zu einem dynamischen, zeitlichen Aspekt werden. Das könnte dem Protokoll die Chance geben, organisch zu wachsen.
Alle neuen Risikomodelle bestehen den ultimativen Test in extremen Black-Swan-Ereignissen, aber die Haltung von „Panik“ zu „zeitlichem Risikomanagement“ zu verändern, ist etwas, das man erkunden sollte. Wie denkst du, sollten andere Modelle für ADL gehandhabt werden?
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