Furcht-Gier-Index 23, extreme Furcht. BTC steht dennoch sicher über 64300 Dollar und ist am selben Tag um 2,4% gestiegen.

Das ist genau die typische Panik der Kleinanleger – während das clevere Geld einsteigt. Die Lage im Nahen Osten ist so angespannt, dass es knallt: Iran und USA werfen sich gegenseitig harte Worte zu, Schiffe durch die Straße von Hormus mussten fast den Betrieb einstellen, und sogar russische Raffinerien wurden von Drohnen angegriffen. Wenn das in den US-Aktien passiert wäre, wäre es längst abgestürzt – aber BTC? Diese Woche sind die geopolitischen Kettenereignisse explodiert, und trotzdem ist BTC um 4,2% gestiegen.

ETH zieht nach und liegt bei 1791 Dollar, SOL steht ebenfalls stabil über 79 Dollar. Der gesamte Kryptomarkt sammelt unter der Stimmung „extreme Furcht“ offenbar leise Kraft.

Ganz ehrlich: Jedes Mal, wenn der Furcht-Gier-Index unter 25 fällt, habe ich das Gefühl, dass der Himmel ein Signal sendet. Kleinanleger sehen Kriegsmeldungen und schneiden panisch die Verluste – während die Großen die Chips still in die Tasche stecken. Die Geschichte hat unzählige Male bewiesen: Extreme Furcht ist oft ein vorübergehender Tiefpunkt, nicht das Vorzeichen eines Zusammenbruchs.

Diesmal ist der geopolitische Konflikt heftiger als zuvor, aber die Widerstandsfähigkeit des Kryptomarkts ist weit größer als erwartet. Was bedeutet das? Dass der Markt die meisten negativen Nachrichten bereits verdaut hat und der Rest nur noch der Aufwärtsspielraum nach der emotionalen Erholung ist.

Lass dich nicht von den Kriegsnachrichten im News-Feed einschüchtern – die wirklichen Chancen entstehen immer dann, wenn die Mehrheit Angst hat. An dieser Stelle: Entweder nachkaufen, oder weiter abwarten – aber keine panischen Verkäufe tätigen, denn das wäre der größte Fehler.

$BTC $ETH $SOL #Kryptowährung