$BTC Die Risiken, die man wirklich im Blick behalten muss, nehmen in Japan zu.

Der US-Dollar fällt innerhalb weniger Minuten gegenüber dem Yen um mehr als 1 Yen; parallel sinkt die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen um rund 10 Basispunkte. Das Problem: Der japanische Erzeugerpreisindex (Juni) schießt im Jahresvergleich um 7,1% nach oben – der höchste Stand seit mehr als drei Jahren. Ein schwacher Yen und steigende Energiekosten verschärfen den Inflationsdruck weiter.⁠Reuters: Japanische Erzeugerpreise

Währenddessen hat der japanische Finanzminister Kamikawa Aki Tsuki vorgeschlagen, dass die Regierung – beispielsweise über einen Pensionsfonds für Altersvorsorgeinvestitionen – die Allokation in japanische Vermögenswerte deutlich erhöhen soll. Dieser Fonds verwaltet rund 1,8 Billionen US-Dollar, von denen derzeit etwa die Hälfte im Ausland investiert ist. Selbst wenn nur ein kleiner Teil zurückfließt, könnte das gleichzeitig den Yen stützen, die Rendite der japanischen Staatsanleihen (10-jährige) nach oben treiben und dem globalen Markt Liquidität entziehen.⁠Reuters: Japan drängt auf Rückführung von Pensionsgeldern

Das sind jetzt zunächst nur politische Signale – nicht unbedingt ein Beleg dafür, dass das Kapital bereits in großem Umfang ins Land zurückgekehrt ist. Wenn Japan jedoch wirklich damit beginnt, Kapital zurückzurufen, könnte sich der seit Jahren laufende Yen-Carry-Trade in die entgegengesetzte Richtung verengen; davon wären sowohl US-Aktien als auch der Kryptomarkt betroffen.

Für die Bank of Japan ist jetzt nicht das schwierigste, welchen Weg sie einschlägt.

Sondern: Jeder Weg kann die andere Seite zum Ausbruch bringen.

Hältst du das nur für eine verbale Zusage zur Stabilisierung des Wechselkurses – oder ist es ein Vorbote für eine Straffung der globalen Liquidität?$ETH $SNDK #japan