Bull Bitcoin bringt den Fall vor den Conseil d’État, um den DAC8 anzufechten

Die Anwendung der neuen europäischen Steuervorschriften für Kryptowährungen sorgt in Frankreich bereits für Kontroversen. Die nicht-kustodiale Krypto-Handelsplattform Bull Bitcoin hat ein Verfahren beim Conseil d’État eingeleitet, um die Aufhebung des französischen Dekrets zu beantragen, das die DAC8-Richtlinie umsetzt. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass dieses Meldeverfahren die Nutzer Risiken im Hinblick auf Überwachung und Sicherheit aussetzen könnte. Seiner Einschätzung nach würden die Folgen weit über den steuerlichen Rahmen hinausgehen und etwa 135 Millionen Bitcoin-Inhaber in Europa betreffen.

Bull Bitcoin hat den Fall dem Conseil d’État vorgelegt, um die Aufhebung des französischen Dekrets zu fordern, das die DAC8-Richtlinie umsetzt.

Die Plattform hält DAC8 für eine sensible Datenbasis, die die Identität der Nutzer mit ihren Krypto-Transaktionen verknüpft.

Die ersten verpflichtenden Meldungen nach DAC8 müssen den Steuerbehörden bis spätestens zum 30. September 2027 übermittelt werden.

Bull Bitcoin warnt vor Risiken durch Datenlecks – in einem Umfeld, das von einem Anstieg von Cyberangriffen und Entführungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen geprägt ist.

Dieses Verfahren könnte zu einem ersten wichtigen juristischen Prüfstein für die Anwendung von DAC8 in Frankreich werden.

Bull Bitcoin greift das französische Dekret beim Conseil d’État an

Bull Bitcoin hat angekündigt, den Conseil d’État angerufen zu haben, um die Aufhebung des französischen Dekrets zu erreichen, das die neuen Meldepflichten für Krypto-Assets umsetzt – als Folge der Umsetzung der europäischen Richtlinie DAC8. Die Plattform teilte in einer Pressemitteilung mit, dass sie am 24. Februar einen Eilantrag eingereicht habe, bevor sie eine ausführliche rechtliche Begründung mit ihren Argumenten einreichte.

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