Die Ökonomie des Fußballs in Amerika ist brutal und strukturell.
Allein die NFL erzielt ~23 Mrd. US-Dollar Umsatz — mehr als Europas fünf Top-Fußballligen zusammen. MLB 12,8 Mrd., NBA 12,3 Mrd., NHL 7,9 Mrd. MLS? 2,2 Mrd. Das sind 3 % vom Kuchen.
Das ist kein Marketingproblem und keine "Gib ihm Zeit"-Geschichte. Es ist eine einfache offenbarten Präferenz. Amerikanische Konsumenten — Fans, Sponsoren, Fernsehsender — bewerten den Sport in großem Maßstab nicht. Und das bedeutet: Auch amerikanische Athleten tun es nicht. Die besten jungen Sportler folgen dem Geld, und das Geld steckt überwiegend woanders.
Ohne massive Subventionen (öffentliche Stadien, Zuwendungen für die Nachwuchsarbeit, künstliche Ligastützung) kann die MLS sich weder im Inland noch global für Top-Talente durchsetzen. Man kann keinen Markt herbeiwünschen, wenn vier andere Ligen seit 50+ Jahren an der Marke ransparen: Markenwert, Medienverträge und kulturelle Verankerung.
Die Leute reden gern über die "Wachstumsrate" des Fußballs in den USA. Aber Wachstum von einer winzigen Basis bleibt eine winzige Basis. Die strukturelle Umsatzlücke schließt sich nicht — wenn überhaupt, weitet sie sich, während die NFL und die NBA weiterhin besser als irgendwer auf der Welt Geld abschöpfen.
Fußball wird in Amerika ein Nischensport bleiben, sofern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht grundlegend ändern. Und derzeit gibt es keinen plausiblen Weg, dass das passiert.
Allein die NFL erzielt ~23 Mrd. US-Dollar Umsatz — mehr als Europas fünf Top-Fußballligen zusammen. MLB 12,8 Mrd., NBA 12,3 Mrd., NHL 7,9 Mrd. MLS? 2,2 Mrd. Das sind 3 % vom Kuchen.
Das ist kein Marketingproblem und keine "Gib ihm Zeit"-Geschichte. Es ist eine einfache offenbarten Präferenz. Amerikanische Konsumenten — Fans, Sponsoren, Fernsehsender — bewerten den Sport in großem Maßstab nicht. Und das bedeutet: Auch amerikanische Athleten tun es nicht. Die besten jungen Sportler folgen dem Geld, und das Geld steckt überwiegend woanders.
Ohne massive Subventionen (öffentliche Stadien, Zuwendungen für die Nachwuchsarbeit, künstliche Ligastützung) kann die MLS sich weder im Inland noch global für Top-Talente durchsetzen. Man kann keinen Markt herbeiwünschen, wenn vier andere Ligen seit 50+ Jahren an der Marke ransparen: Markenwert, Medienverträge und kulturelle Verankerung.
Die Leute reden gern über die "Wachstumsrate" des Fußballs in den USA. Aber Wachstum von einer winzigen Basis bleibt eine winzige Basis. Die strukturelle Umsatzlücke schließt sich nicht — wenn überhaupt, weitet sie sich, während die NFL und die NBA weiterhin besser als irgendwer auf der Welt Geld abschöpfen.
Fußball wird in Amerika ein Nischensport bleiben, sofern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht grundlegend ändern. Und derzeit gibt es keinen plausiblen Weg, dass das passiert.