Monads Cadence-Upgrade läuft offiziell an: Die Block-Erstellungs-Verzögerung wird auf 219 ms gedrückt – gleichzeitig wird der MEV-Race-Space praktisch komplett eliminiert.

Diese beiden Punkte hängen in der Tat zusammen: Je niedriger die Latenz, desto näher rückt die Sortierrechte am Protokoll selbst. Dadurch wird das Arbitrage-Fenster von MEV-Bots, die mit „Transaktionen sehen und dann dazwischen einfügen“ arbeiten, auf nahezu null komprimiert. Für Szenarien wie hochfrequenten Matching, On-Chain-Perpetuals und Auktions-basierte Abwicklung liegt 219 ms bereits im Bereich, den CEX-Nutzer als „gefühlte“ Latenz wahrnehmen – die Abrechnung ist jedoch weiterhin eine On-Chain-Bestätigung.

Auch die Wirkung auf die Erzählung rund um $MON ist sehr direkt: Zuvor blieb die Markterwartung an Monad bei „einer EVM-kompatiblen High-Performance-Schicht“. Nach Cadence wirkt es noch stärker so, als hätte man die Fairness der Ausführung in den Konsens-Takt eingebrannt. Als Nächstes gilt es zu beobachten: den Anteil echter Transaktionen nach dem Mainnet-Launch, ob Market Maker bereit sind, ihre Orderbücher zu migrieren, und wie sich die MEV-Ertragskurve verändert.

Wenn dieses Design durchläuft, wird die gesamte Low-Latency-Erzählung anderer L1 neu bepreist.

#Monad #MEV #Layer1